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Thema der Woche 4/09: 25 Jahre Mac

24.01.2009 | 00:00 Uhr

11. Mai 1998: Vorstellung der neuen Roadmap

11. Juni 1999: Mac-OS X Server 1.0 (ehedem Rhapsody) erscheint, die Oberfläche ist irgendwo zwischen Mac-OS 9 und Windows NT angesiedelt

Januar 2000: Erstmals zeigt Steve Jobs auf der Macworld Expo den Look des neuen Systems. Die Oberfläche nennt sich Aqua und sei "zum lecken schön"

13. September 2000: Apple startet zur Apple Expo in Paris den Verkauf (!) einer öffentlichen Beta. Mit den Einnahmen von jeweils 20 US-Dollar will man den Test finanzieren

24. März 2001: Erstverkaufstag von Mac-OS X 10.0 (Cheetah). Das System ist alles andere als ausgereift und vor allen Dingen extrem langsam, immerhin war nach Protesten der Beta-Tester das Apfel-Menü zurückgekehrt

26. September 2001: Mac-OS X 10.1 (Puma) erscheint als "kostenloses" Update. Lediglich eine Schutzgebühr von 20 US-Dollar verlangt Apple für die CDs. Endlich kann das System auch DVDs abspielen. Neuen Macs legt Apple Mac-OS X nun bei

24. August 2002: Mac-OS X 10.2 Jaguar trägt auch offiziell den Namen der Raubkatze. Wesentliche Neuerungen: Das Drucksystem CUPS, die Zero-Config-Technik Rendezvous (Bonjour) und Quartz Extreme. Dazu kommen einige Desktop-Spielereien und nützliche Software wie iCal, auf neuen Rechnern ist das System vorinstalliert.

24. Oktober 2003: Mac-OS X 10.3 Panther versucht es mal wieder mit einem neuen Finder, die Fensterverwaltung Exposé hilft bei der Organisation des Schreibtischs. Core Audio hält als Programmierschnittstelle für Audio-Anwendungen Einzug.

29. April 2005: Der Tiger oder Mac-OS X 10.4 kommt in den Handel. Neu sind unter anderem Widgets, Core Video, 64-Bit-Unterstützung und die Metadatensuche Spotlight.

26. Oktober 2007: Der Produktzyklus wird immer länger, zuletzt hatte das iPhone die Markteinführung von Mac-OS X 10.5 Leopard verlängert. Das bisher umfangreichste Update mit Neuerungen wie dem Backup-Programm Time Machine, den virtuellen Schreibtischen Spaces, dem neuen Finder mit Cover Flow, Quick Look und Staples, wird auch das bisher erfolgreichste. Schon am ersten Wochenende verkauft Apple zwei Millionen Installations-DVDs.

Erste Jahreshälfte 2009: Mac-OS X 10.6 Snow Leopard soll mit nur wenigen neuen Funktionen aber wesentlichen Verbesserungen unter der Haube kommen.

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