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Thermo: Erste Bilder von Adobes Web 2.0-Projekt

25.04.2008 | 12:20 Uhr |

Alles eine Sache der Flexibilität - unter dem Arbeitstitel Thermo arbeitet Adobe an einer Software, mit der Anwender aus Photoshop-, Illustrator- und Fireworks-Dateien Rich Internet Applications erstellen können.

Im Hintergrund wird Flex-Code erzeugt, der im Adobe Flex-Builder bearbeitet werden kann. Nun hat Adobe anläßlich der Web 2.0 Expo in San Francisco erste Bilder veröffentlicht.

In den Adobe Labs steigt die Temperatur: Thermo ist nur ein Arbeitstitel für ein Softwareprojekt, bei dem es um die Erstellung von "Rich Internet Applications" (RIA) geht. Damit sind Webanwendungen gemeint, die reichhaltigere Möglichkeiten bieten: So ist zum Beispiel Drag-and-Drop möglich, Berechnungen können auf dem Computer des Anwenders durchgeführt werden und entlasten so Server. Adobe hat mit dem Flex Builder eine Entwicklungsumgebung im Angebot, die allerdings mit der hauseigenen Flash-Software konkurriert - Flash und AJAX sind bisher die bevorzugten Techniken für RIA. Thermo könnte dem vier Jahre alten Flex auf die Sprünge helfen - Anwender finden sich im heimischen Datenbestand wieder, in Photoshop, Fireworks und Illustrator erstellte Dateien ordnet man in Thermo Web-Aktionen zu: Mit dem Befehl Convert Artwork To definiert man zum Beispiel bei einer Button-Grafik, ob sie sich wie ein Text-Eingabefeld, ein Link oder ein Fortschrittsbalken verhalten soll. Im Augenblick kann Thermo noch keine vollständigen Web-Applikationen erstellen, für Prototypen soll die Applikation aber ausreichen, schreibt Webware . Die Internetseite zeigt auch ein Video mit dem Produkt-Manager Steven Heintz und Thermo in Aktion. Eine Public Beta-Version wird noch in diesem Jahr erwartet. Bilder: labs.adobe.com

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