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Tim Cook über Kartellverfahren, Donald Trump

22.09.2020 | 11:31 Uhr | Peter Müller

Tim Cook spricht in einem Interview auf dem Atlantic Festival über das Kartellverfahren gegen Apple, Donald Trump, China und vieles mehr.

Apple-CEO Tim Cook erklärte gestern auf dem The Atlantic Festival, dass er Untersuchungen gegen Apple gelassen entgegen sehe. Im Gegenteil befürworte er Überprüfungen großer Unternehmen wie Apple, Facebook, Amazon und Google. Apple könne in diesem Fall nur gewinnen und der Öffentlichkeit beweisen, dass man eben kein Monopol habe. Der Smartphone-Markt sei sehr kompetitiv, Apples Strategie beim "Straßenkampf" um Marktanteile sei es, die besten Geräte zu machen und nicht die meisten zu verkaufen.

Über sein Verhältnis zu US-Präsident Trump verriet Cook nur, dass die Inhalte der Gespräche privat seien. Nur soviel: Es sei besser, auch mit schwierigen Leuten zu reden, um etwas zu bewegen, anstatt nur am Spielfeldrand zu stehen und zuzusehen. Ähnlich argumentiert Cook immer in Sachen China. Auf die Rückkehr der Belegschaft in den Apple Park, die hoffentlich im nächsten Jahr passieren könne, freue sich Cook besonders, das die Arbeit vom Home-Office aus nicht die gleiche sei wie die im Bürogebäude, das so angelegt ist, dass sich Mitarbeiter in vielen Gemeinschaftsbereichen treffen und dort Lösungen finden können. Derzeit seien immer nur zehn bis 15 Prozent der Mitarbeiter vor Ort, der Rest arbeitet von daheim aus.

Cook spricht in dem Interview auch noch über die Waldbrände in Kalifornien, Covid-19 und weitere Themen, das komplette Gespräch ist auf dem Youtube-Kanal von "The Atlantic" zu sehen. Als Hintergrund: "The Atlantic" gehört Laurene Powell Jobs, die das Magazin im Sommer 2017 gekauft hat , zumindest die Mehrheit der Anteile daran.

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