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Titel exportieren

29.03.2007 | 12:26 Uhr |

Titel exportieren

Aufnehmen & zerlegen Nun starten wir die Aufnahme der ersten Seite einer LP über die Aufnahmetaste in der Symbolleiste am unteren Fensterrand. Mit der Play-Taste wird die Aufnahme gestoppt. Nun nutzt man den Schieber in der Spurspalte, um den Maßstab der Spuranzeige anzupassen und die Pausen zwischen den Titeln zu finden. Hierbei hilft die größere Anzeige des Spureditors, der sich unterhalb der Spuren einblenden lässt. Zum Schneiden positioniert man die Abspielmarke und benutzt den Befehl „Bearbeiten > Teilen“. So lässt sich die Aufnahme in Titel zerlegen. Da Garageband diese nicht einzeln exportieren kann, nutzt man einen Trick: Legen Sie für jeden Titel eine einfache Spur an (Effekte ausschalten nicht vergessen!), und ziehen Sie ihn mit der Maus an deren Anfang. Über den mittleren Knopf der Spuranzeige können Sie die Solo-Funktion aktivieren. Jetzt spielt oder exportiert Garageband nur die Solospur.

An iTunes exportieren Durch unseren kleinen Trick können Sie gezielt jede Spur über „Bereitstellen > Song an iTunes senden“ exportieren. Da alle eine unterschiedliche Länge haben, müssen Sie die Markierung für das Songende entsprechend verschieben, damit der Export rechtzeitig stoppt. Vorher sollten Sie jedoch die Garageband-Einstellungen öffnen. Unter „Allgemein“ können Sie dort den Namen der Wiedergabeliste angeben, in der die Titel in iTunes landen. Außerdem können Sie hier Einträge für Komponist und Album vornehmen. Danach wählen Sie eine Spur nach der anderen aus, um sie wie beschrieben als Solo zu exportieren, und wechseln in iTunes. Dort finden Sie die Titel in der vorgegebenen Wiedergabeliste. Album und Interpret hat Garageband bereits übermittelt, nur die Titelnamen müssen Sie noch ändern und sie bei Bedarf von AIFF in ein komprimiertes Format wie AAC umwandeln.

Filter anwenden Eine Stärke von Garageband sind die mitgelieferten Filter und Effekte, die im Allgemeinen eine gute Qualität haben. Sie finden Sie unten in den Spurinfos. Viele alte Aufnahmen klingen inzwischen oftmals etwas schlapp. Eine gewisse Linderung versprechen der Equalizer, zum Beispiel um verblasste Höhen wieder sanft anzuheben, oder der vorsichtige Einsatz des Kompressors, wenn die Musik zu flach klingt. Man darf hier keine Wunder erwarten und sollte sich vor extremen Einstellungen hüten. Hier gilt meist weniger ist mehr. Eine nützliche Funktion beim Schneiden ist das Ein- und Ausblenden der Lautstärke. Hierzu blendet man über das kleine Dreieck der Spurfunktionen die Spurlautstärke ein. Die blaue Linie markiert die Lautstärke bei der Wiedergabe, 0 dB entspricht dem Original. Mit der Maus kann man nun Punkte auf der Linie setzen und verschieben, um ihren Verlauf dadurch anzupassen.

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