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Tönung nach Licht und Schatten

25.07.2009 | 00:00 Uhr

Tönung nach Licht und Schatten

Die Farbbereichsauswahl nach Lichter, Mitteltönen und Schatten bietet sich auch dafür an, Schwarz-Weiß-Bilder, die-se aber im RGB-Modus, differenziert mit Farbtönen zu belegen. Anstatt eines einheitlichen Farbtons kann man sich also für einen Übergang zwischen zwei Farbtönen entscheiden - was bei vielen Motiven spannender aussieht. Die in Photoshop CS3 neue Funktion "Schwarzweiß", auch als Einstellungsebene einsetzbar, liefert die Vorarbeit der Schwarz-Weißkonvertierung.

Differenziert: Mit der Luminanzbereichsauswahl des Farbbereichdialogs lassen sich Schwarz-WeißBilder getrennt nach Lichtern, Mitteltönen und Bildtiefen einfärben.
Vergrößern Differenziert: Mit der Luminanzbereichsauswahl des Farbbereichdialogs lassen sich Schwarz-WeißBilder getrennt nach Lichtern, Mitteltönen und Bildtiefen einfärben.

Der Bildmodus bleibt dabei im RGB-Farbraum. Wie im vorigen Tipp kann man nun Bildbereiche getrennt nach Lichter, Mitteltönen und Schatten als Auswahl laden und per Befehl-J als eigene Ebenen anlegen. Nun kommen die Fotofilter zum Einsatz. Beispielsweise wählt man für die Lichterebene einen warmen Fotofilter, für die Schattenebene einen kalten und für die Mitteltöne einen Farbfilter zwischen diesen Farborten.

Filtermissbrauch

Zweckentfremdet Beim Schärfungsfilter Unscharf maskieren erzielt man mit extremen Werten für Stärke und Radius einen Posterisierungseffekt.
Vergrößern Zweckentfremdet Beim Schärfungsfilter Unscharf maskieren erzielt man mit extremen Werten für Stärke und Radius einen Posterisierungseffekt.

Manchmal lässt sich ein Photoshop-Filter zu einem ganz anderen Zweck einsetzen als eigentlich vom Hersteller konzipiert. Ein passendes Beispiel dafür ist der Schärfungsfilter "Unscharf maskieren". Verleiht man ihm hohe Werte für Stärke und Radius sowie einen sehr niedrigen Schwellenwert, erzielt man anstatt einer Schärfung einen Posterisierungseffekt, der sich sehen lassen kann.

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