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Ton mischen, Farben korrigieren

30.08.2008 | 00:00 Uhr

Ton mischen, Farben korrigieren

Rechts neben der Ausschnittkorrektur steht in der Mitte des iMovie-Fensters das Werkzeug "Audio anpassen". Damit lässt sich nicht nur die Lautstärke des Clips regulieren: Unter dem Begriff "Ducking" ist ein Anpassen der Lautstärke anderer im Projekt befindlicher Spuren möglich, während der ausgewählte Bereich abgespielt wird. Mit der Einstellung "Clip-Lautstärke normalisieren" wird die Lautstärke auf 100 Prozent gesetzt. Passt man jede Audiospur des Projektes so an, erhält man am Schluss eine einheitliche Verteilung der Lautstärke im Film. Wie beim Bildausschnitt lassen sich auch hier alle Änderungen nachträglich rückgängig machen.

Filme deren optische Qualität nicht gefällt, kann man durch einen einfachen, aber wirkungsvollen Satz an Reglern in Belichtung, Helligkeit, Kontrast oder Sättigung bearbeiten. Hat der Weißabgleich der Kamera nicht exakt funktioniert, arbeitet man mit dem Werkzeug "Weißpunkt": Man wählt eine möglichst neutrale, graue Fläche im Film aus, worauf iMovie die Farben in diesem Clip auf Basis dieses Punktes neu berechnet.

Blenden, Texte und Musik

Stimmen die Clips, baut man Übergänge ein, fügt Titel hinzu und unterlegt - wo nötig - das Ganze mit passender Musik. iMovie verarbeitet problemlos Musikstücke, die man im iTunes Store gekauft und für den Rechner freigeschaltet hat.

Ganz rechts auf dem horizontalen Funktionsband befindet sich eine kleine Werkzeugleiste, deren vier Knöpfe die Bibliotheken für Musik, Bilder, Titel und Überblendungen anzeigen. Die Musikbibliothek präsentiert die komplette iTunes-Bibliothek inklusive aller Wiedergabelisten. Wir empfehlen, die Musikauswahl in iTunes zu erledigen und als Liste zu speichern. Das ist zeitsparender, als die Musikstücke in dem kleinen Fenster in iMovie zu suchen. Zusätzlich kann man - sofern installiert - iLive-Sound-Effekte aufrufen oder eigene Lieder importieren, die man in Garageband komponiert hat.

TIPP Wer Klänge aus Apples Zusatz-CDs "Jam Pack" oder "Soundtrack Loops" verwenden möchte, muss die Dateien mit der Maus an die gewünschte Stelle im Projekt ziehen. Interessanterweise unterstützt iMovie 7 dabei nicht nur AIFF-Dateien sondern auch die speziell von Apple entwickelten Core-Audio-Dateien mit der Endung ".caf".

Übergang: iMovie 7 hat nur einen recht beschränkten Satz von Blenden, mit denen man von einem Filmabschnitt zum nächsten wechseln kann.
Vergrößern Übergang: iMovie 7 hat nur einen recht beschränkten Satz von Blenden, mit denen man von einem Filmabschnitt zum nächsten wechseln kann.

Wer Standbilder integrieren möchte, klickt auf den Knopf mit dem Foto: iMovie zeigt dann die iPhoto-Bibliothek. Wer Apples Profi-Programm Aperture verwendet, kann in diesem Fenster über ein Menü sämtliche dort vorhandenen Bibliotheken, Projekte und Galerien für die Bildauswahl aufrufen. Für Titel und Textinformationen steht ebenfalls eine (sehr kurze) Bibliothek mit verschiedenen Themen und Motiven zur Auswahl. Die animierten Texte werden ohne Vorschau in der Bibliothek dargestellt. Zieht man den gewünschten Abspann in das Projekt, wird er nach einem Doppelklick auf das Symbol im Abspielfenster sichtbar. Ein Doppelklick auf das blaue Fähnchen, lässt die Bearbeitung des Inhalts im Abspielfenster zu. Bei den Blenden arbeitet man ganz ähnlich. Einziger Haken: iMovie braucht zwischen den Filmschnipseln genügend Material, um die Blende zu füllen. Wenn nicht, kürzt iMovie automatisch die Filmsegmente rechts und links der Blendenposition.

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