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Tool überwacht Datenübertragung von Smart-Home-Gadgets

26.04.2019 | 15:02 Uhr | Denise Bergert

Der Princeton IoT Inspector zeigt Besitzern von Smart-Home-Geräten, welche Daten Alexa und Co. an ihre Hersteller schicken.

Forscher der Princeton University haben ein Tool entwickelt , das Nutzern von Smart-Home-Hardware einen Überblick geben soll, wie viele Informationen diese Geräte an welche Unternehmen schicken. Die Software ist aktuell nur für macOS erhältlich , für eine Windows- oder Linux-Version kann man sich auf eine Warteliste der Entwickler eintragen lassen. Nach der Installation überwacht das Tool per ARP Spoofing sämtlichen Netzwerk-Aktivitäten der mit dem Heimnetz verbundenen Smart-Home-Geräte. Der Princeton IoT Inspector zeigt dabei nicht nur, welche Daten jedes einzelne Gadget sammelt, sondern auch, an wen diese wie oft übertragen werden.

Das Überwachungstool der Princeton University liefert dabei überraschende Ergebnisse und zeigt, wie aktiv Smart-Home-Helfer sind, auch wenn sie die meiste Zeit gar nicht benutzt werden. Alexa in Amazons Echo hält beispielsweise die Netzwerkverbindung aufrecht, auch wenn das Mikrofon ausgeschaltet ist. In der Praxis bedeutet das, dass des Amazon-Gerät im Minutentakt Daten an Web-Hosting-Dienste und Services übermittelt, bei denen der Nutzer über Alexa angemeldet ist. Laut Amazon diene die konstante Verbindung lediglich dazu, stets die korrekte Uhrzeit anzuzeigen oder nach Software-Updates zu suchen.

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