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Tracking Prevention in Safari konnte getrackt werden

13.12.2019 | 09:19 Uhr | Peter Müller

Apple schließt mit dem letzten Update einige Sicherheitslücken in der WebKit Engine. Eine davon war direkt absurd.

Apple hat in dieser Woche einige Sicherheitsupdates für die WebKit-Enginge bereitgestellt, auf der der Browser Safari basiert. In einem Blog-Post bedankt sich Apple auch explizit bei Googles Security Lab für sachdienliche Hinweise, die zur Schließung von Lücken führten, bleibt beim Thema Intelligent Tracking Prevention (ITP) aber sehr vage. The Register führt nun aus , dass man ausgerechnet die ITP dazu nutzen konnte, User zu tracken. Die ITP soll verhindern, dass seitenübergreifende Cookies Profile von Surfern anlegen und sie mit Werbung quer durch das ganze Netz verfolgen. Solche personalisierte Anzeigen sind lukrativ für die Werbeindustrie und auch für Inhalteanbieter, denn an sich wird nur noch damit ausreichend Geld verdient. Safari wiederum will verhindern, dass Cookies derartige persönliche Profile anlegen und damit die Privatsphäre der Kunden gefährden. Doch konnte man vor den Sicherheitsupdates genau ermitteln, ob und wie Webinhalte vom Browser anders behandelt wurden und somit Nutzer des ITP tracken, was die Technik an sich verhindern wollte.

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