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Trotz Corona: Foxconn hält an ausgeweiteter iPhone-Produktion fest

29.01.2020 | 09:18 Uhr | Peter Müller

Foxconn, das in seinen chinesischen Fabriken iPhones für Apple baut, lässt sich vom Corona-Virus nicht schrecken.

Foxconn hat keine Sorge, dass der aktuelle Ausbruch des Corona-Virus in China seine Produktion behindern würde, insbesondere die geplante Ausweitung der iPhone-Produktion für Apple. Das Unternehmen aus Taiwan, das zahlreiche Fabriken auf dem Festland in China betriebt, beobachte die Situation zwar, habe aber nicht vor, einzelne Fabriken vorsorglich zu schließen, berichtet "The Verge" .

In einem Statement heißt es: "Foxconn beobachtet die aktuelle Herausforderung für die öffentliche Gesundheit im Zusammenhang mit dem Corona-Virus genau und wir wenden alle empfohlenen Gesundheits- und Hygienepraktiken auf alle Aspekte unserer Aktivitäten in den betroffenen Märkten an. Unsere Einrichtungen in China halten sich an die Feiertage und werden dies auch weiterhin tun, bis alle Unternehmen ihre normalen Betriebszeiten wieder aufgenommen haben".

Die eingegangenen Verpflichtungen werde man in der Produktion erfüllen können. Zuvor hatte Nikkei berichtet , Apple wolle im ersten Halbjahr 80 Millionen iPhones bauen lassen, zehn Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Das Corona-Virus könne aber einen Strich durch die Rechnung machen.

Das höhere Bestellvolumen spiegelt einerseits den Erfolg des iPhone 11 wider, das sich im Weihnachtsgeschäft 2019 ausgesprochen gut verkauft hat und ist andererseits ein Indiz dafür, dass Apple in diesem Jahr zweimal neue Geräte vorstellen wird: Neben den für den Herbst erwarteten iPhone 12 sollte das Ende März das iPhone SE 2 , das bereits im Februar in Produktion gehen könnte – so lange alle ausreichend gesund bleiben, was auch abseits der Apple-Welt die Hoffnung ist.

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