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Trump: Strafzölle gelten auch für Mac Pro

29.07.2019 | 09:29 Uhr |

US-Präsident Donald Trump hat in einem Tweet deutlich gemacht, dass Bauteile des neuen Mac Pro nicht von den Strafzöllen ausgeschlossen sind. Das könnte den Preis der fertigen Workstation noch einmal in die Höhe schrauben.

US-Präsident Donald Trump hat in einem Tweet klargemacht, dass die Bauteile des neuen Mac Pro nicht von Strafzöllen ausgeschlossen werden. Strafzölle gelten seit einiger Zeit auf viele Produkte, die in China hergestellt und dann in die USA importiert werden. Damit möchte Trump bewirken, dass US-Amerikanische Unternehmen ihre Produktion in die USA verlagern statt in China zu produzieren.

Laut Der Standard könnte der Preis für den Mac Pro durch die Strafzölle bis zu 25 Prozent steigen. Offen ist noch, ob Apple die gestiegenen Kosten komplett an die Kunden weitergibt.

Apple stellte Antrag auf Befreiung

Der Tweet ist eine Reaktion auf einen von Apple eingereichten Antrag, diverse Bauteile des Mac Pro von den Strafzöllen zu befreien. Das letzte Modell des Mac Pro von 2013 wurde noch in Texas zusammengestellt. Bei der Produktion kam es aber immer wieder zu Problemen, da die benötigte Infrastruktur in den USA nicht so gut ausgebaut ist wie in China. Der Mac Pro ist eine Workstation, die sich vor allem an professionelle Anwender richtet. Dementsprechend hoch sind die Anforderungen an die Qualität der Hardware. Auch der Preis zeigt, dass der Mac Pro nicht für normale Anwender gedacht ist: In der günstigsten Ausführung soll der Mac Pro 5.999 US-Dollar kosten.

Diskussionen auf Twitter

Unter dem Twitter-Post diskutieren zahlreiche Nutzer mit verschiedenen Ansichten. Einige Trump-Anhänger begrüßen, dass für Apple keine Sonderregelung gelten soll. Viele posten aber auch Bilder von Produkten verschiedener Trump-Produkte, zum Beispiel der bekannten "MAGA"-Mützen, die ebenfalls in China hergestellt werden, und werfen Trump somit Heuchelei vor.

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