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UMTS-Geräte

20.01.2007 | 09:00 Uhr

UMTS-Geräte

Handy als Modem: Handys wie das brandneue Motorola Razr V3xx unterstu¨tzen schon den aktuell schnellsten UMTS-Standard HSDPA und lassen sich als leistungsstarkes Modem am Mac betreiben.
Vergrößern Handy als Modem: Handys wie das brandneue Motorola Razr V3xx unterstu¨tzen schon den aktuell schnellsten UMTS-Standard HSDPA und lassen sich als leistungsstarkes Modem am Mac betreiben.

Wer seinen Mac zu Hause, ein altes Powerbook, ein neues Macbook oder Macbook Pro mit UMTS ausstatten will, wird ebenfalls bei Vodafone fündig. Für alle Macs eignet sich die brandneue Easybox E220, ein externer USB-2.0-Adapter. Sie lässt sich an allen Schreibtisch-Macs und dem Macbook einfach betreiben. Vodafone vermarktet sie unter dem Namen „Zuhause Easybox“, natürlich ist sie auch mobil einsetzbar. Der Adapter unterstützt bereits HSDPA-Verbindungen mit bis zu 3,6 MBit/s. Ebenfalls für die schnellste UMTS-Variante vorbereitet sind ein PCCard- Adapter für ältere Powerbooks mit entsprechendem Slot und ein Expresscard- Modell für das Macbook Pro. Vodafone liefert mit der Software Vodafone Mobile Connect eine Software für Mac-OS X aus, die aus derselben Feder stammt wie das kostenpflichtige Programm Launch2net von Novamedia. Der Anwender verbindet nach der Installation der Software den UMTS-Adapter mit dem Mac und kann nach wenigen Schritten loslegen. Dabei muss er keinerlei Konfigurationsarbeiten für den Zugang erledigen, das übernimmt das Programm. Steht unterwegs die schnelle Verbindung einmal nicht zur Verfügung, schaltet die Software übrigens den Adapter auf eine verfügbare zurück. Neben Adaptern lassen sich natürlich auch geeignete Mobiltelefone als Modem nutzen. Die Telefone müssen UMTS und möglichst auch den neuesten Standard HSDPA unterstützen. Mac oder Macbook und das Handy lassen sich dann via Bluetooth koppeln, das Telefon wird so zum leistungsfähigen Modem für den Mac.

UMTS und VoIP

Da Voice over IP ein Internet-Dienst ist, liegt natürlich die Idee nahe, über einen kostengünstigen UMTS-Volumentarif per Internet zu telefonieren, anstatt dazu die teurere Sprachverbindung des Mobilfunk- Providers in Anspruch zu nehmen. Die Unternehmen scheinen dieses Ansinnen argwöhnisch zu beobachten und unterbinden diese Option zum Teil. Bei Vodafones UMTS-Datentarifen ist das momentan noch möglich, im Juni nächsten Jahres will das Unternehmen die Nutzung nochmals unter die Lupe nehmen. Auf unsere Anfrage antwortete die Vodafone- Pressesprecherin Tanja Dahmen: „Vodafone erlaubt VoIP in den nächsten Jahren, das gilt auf jeden Fall bis Mitte 2007. Da es sich bei UMTS und bei VoIP um eine gänzlich neue Technologie und neue Märkte handelt, möchten wir uns Mitte 2007 aber noch mal eine Meinung bilden. Allein aus rechtlichen Gründen gibt es deswegen einen Vorbehalt für Mitte 2007, mit der Möglichkeit, etwas ändern zu können. Das ist ein ganz normaler rechtlicher Vorbehalt auf Änderungsmöglichkeit, wie es ihn in vielen Tarifen gibt.“ Bleibt zu hoffen, dass VoIP auch weiterhin möglich ist, ein weiteres Pro für UMTS.

Fazit

UMTS gehört mittlerweile zu den echten Alternativen beim Zugang zum Internet. Breitbandige Angebote und fallende Prei se, zusammen mit einem weiteren Ausbau des Netzes, machen die Lösungen auf jeden Fall für mobile Zeitgenossen, aber auch für zu Hause interessant.

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