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Umfrage zur Datensicherheit bringt in USA erschreckende Ergebnisse

18.12.2019 | 09:59 Uhr | Peter Müller

Viele Nutzer verstehen offenbar noch nicht so richtig, was Verschlüsselung ist, was sie kann und was nicht.

Verschlüsselung: Von den erschreckenden Ergebnissen einer repräsentativen Befragung von US-Amerikanern zum Thema Verschlüsselung berichtet ZDNet. Es ist im "Land of the Free" und im "Home of the Brave" offenbar noch viel Aufklärungsarbeit vonnöten. Bei der Frage nach der vertrauenswürdigsten Firma in Sachen Datensicherheit kommt Google auf Platz eins (42,6 Prozent), gefolgt von Amazon (38,3 Prozent). Apple, das sich im Gegensatz zu den anderen sehr um Privatheit kümmert, da es die Daten der Kunden nicht als Produkt betrachtet, kommt mit einer Zustimmung von 36,7 Prozent nur auf den dritten Platz.

Amazon sei nach den Ergebnissen der Umfrage auch das Unternehmen, das Verschlüsselung am Wahrscheinlichsten einsetze, gefolgt von Google und Apple. Bedenkliche 18 Prozent der etwas über 1000 Befragten gaben an, nie etwas von Verschlüsselung gehört zu haben, 17,7 Prozent haben von dem Thema erstmals im Fernsehen gehört, in der Serie "Mr. Robot". 55,5 Prozent glaubten, ihre Daten seien sicher, wenn sie verschlüsselt in der Cloud lägen, dazu im Widerspruch waren 65,2 Prozent aber der Ansicht, dass Hacker auch an verschlüsselte Daten kämen.

Auch auf andere Fragen kam die von der Sicherheitsfirma nCipher in Auftrag gegebene Studie zu interessanten Ergebnissen: 27 Prozent begrüßten es, wenn die US-Behörden Hintertüren zu gesicherten Systemen hätten, weitere 26 Prozent würden das nur im Zusammenhang mit Kriminalität gewähren wollen.

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