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Uncoole Trendsportart Wardriving

01.08.2004 | 16:00 Uhr | Peter Müller, Stephan Wiesend, Thomas Hartmann, Stephan Wiesend

Uncoole Trendsportart Wardriving

Nach unserem Eindruck ist Wireless Lan im öffentlichen Raum recht gut verbreitet, wird jedoch eher selten genutzt. Ein Cafe mit kostenlosem WLAN-Netz ist Ende 2004 keine Sensation mehr, das Angebot wird auch gerne als nettes Zusatzangebot genutzt. Es wird vom Normalkunden wohl weniger wichtig genommen als die Attraktivität der Kellner/innen oder die Qualität der Kulinaria. Hat man eine Standleitung im Büro und einen DSL-Anschluß in der Wohnung, ist WLAN im Biergarten auch nicht mehr so wichtig. Ob es da für UMTS noch viel Kundschaft geben wird? Vielleicht fällt ja Telekom und Konsorten doch noch eine Killeranwendung für ihre teure Technologie ein.

Inwieweit machen in einer Großstadt da noch Sportarten wie das in den Medien oft thematisierte Wardriving Sinn? Vor einigen Jahren, als WLANs noch teuer und aufregend waren, soll es ja geheime Zinken gegeben haben, mit denen sich supercoole Wardriver untereinander auf frei zugängliche Hotspots aufmerksam machten. Mittlerweile kann man sich für ein paar Euro in ein Cafe setzen und hat freien Internet-Zugang. Sich da noch in fremde Privatnetze zu hacken ist was für Spinner.

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