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Unproblematischer Intel-Switch

08.06.2006 | 15:06 Uhr | Peter Müller

Unproblematischer Intel-Switch

Ein stark gestiegenes Interesse für den Mac kann Ralf Benz, der für 3Sat die Computersendung „Neues“ verantwortet, bei seinen Zusehern registrieren. „Viele sagen: ‚Der Mac ist jetzt die beste Hardware für Windows’“. Ein wichtiges Einsatzgebiet für Intel-Macs mit Windows sieht Benz bei Spielen. „Die neuen von der E3 gibt es erst mal nur für Windows.“

Letztes Jahr zweifelten Experten, ob die frühe Ankündigung des Prozessorwechsels nicht zu Absatzproblemen führen könne. „Während der schwierigen Phase hat Apple seinen Marktanteil behaupten können und wird ihn nach Ansicht von Experten weiter ausbauen,“ stellt Christoph Dernbach fest, der intensiv Apples wirtschaftliche Entwicklung verfolgt. „Der iPod war ein Türöffner, erstmals waren viele Leute (wieder) mit Apple in Berührung gekommen und haben festgestellt, welch hohe Qualität Apple mit iTunes auch unter Windows bietet.“ Der Mac Mini habe zudem den richtigen Preis, um sich als Zweitrechner für Windows-Anwender zu positionieren, die einfach mal den Mac ausprobieren wollten. Verstärkt mache Apple auch Werbung mit Sicherheitsaspekten von Mac-OS X, das Betriebssystem als weitgehend frei von Viren zu präsentieren, habe sich Apple zuletzt nicht ganz getraut. Die Befürchtung sei groß gewesen, dass Hacker mit steigendem Marktanteil Apples der Plattform größere Beachtung schenkten. Der „Hype“ der letzten Wochen und Monate um tatsächliche und vermeintliche Sicherheitslücken in Mac-OS X sei jedoch ins Leere gelaufen. „Die 50 Euro extra pro Jahr für Virenschutzsoftware kann man sich mit dem Mac sparen.“

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