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Verkaufsunfall: Neue iPhones mit iCloud-Sperre versehen

06.10.2016 | 10:12 Uhr |

Spätestens beim Einrichten ihres neuen iPhones wartete auf manche Kunden eine böse Überraschung: Das iPhone ist gesperrt.

Meistens passiert es beim Kauf eines gebrauchten iPhones: Beim Schritt zwei der Einrichtung verlangt iOS nach einer Apple ID und dem dazu gehörenden Passwort, ohne diese Eingaben kann es nicht weiter gehen. Ist das Gerät an eine fremde Apple ID geknüpft, dessen Passwort man nicht weiß, kann man das iPhone nicht weiter nutzen.

Doch seit dem Verkaufsstart von iPhone 7 und 7 Plus häufen sich Berichte, dass auch brandneue Smartphones von Apple – direkt aus der Produktionsstättein China zugestellt – mit einer unbekannten Apple ID gesperrt sind.

Die ersten Berichte auf Twitter erschienen bereits in den Tagen, als das iPhone 7 in die Stores kam.

Das Szenario hier: Der Nutzer setzt das eigene iPhone zurück, womöglich für ein Clean Install des iOS 10, bei der Einrichtung ist das iPhone mit der neuen ID verknüpft. Da hier offenbar nicht nur die neuen iPhone 7 betroffen sind, sondern auch die Geräte, die bereits im Gebrauch waren, vermuten wir als Ursache ein Software-Problem der IMEI-Datenbank von Apple. Ist Ihr iPhone von dem Problem betroffen, benötigen Sie Ihre Rechnung vom iPhone-Kauf im Original. Bei der Vorlage dieser Rechnung kann ein Mitarbeiter im Apple Store das Telefon entsperren.

Eine Seite zur Überprüfung der vorhandenen iCloud-Sperre hat Apple übrigens bereits 2014 eingerichtet: https://www.icloud.com/activationlock/

Wie die iCloud-Sperre funktioniert, haben wir in unserem Tipp beschrieben.

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