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Verlustleistung, Testfeld und -Plattformen

10.02.2006 | 11:25 Uhr

Verlustleistung, Testfeld und -Plattformen

Die Stärke des Core Duo ist seine Takteffizienz bei extrem niedrigem Energieverbrauch. Genügsame 31 Watt: Im Vergleich zu den 110 respektive 130 Watt, die AMDs schnelle Doppelkerner beziehungsweise Intels Pentium-D-Familie schluckt, liegen Welten. Dadurch ist Intels Notebook-Prozessor die ideale Basis für stromsparende und leise Desktop-PCs, die trotzdem jede Menge Rechenleistung für alle gängigen Anwendungen zur Verfügung stellen. Dank seiner sehr guten Spieleleistung eignet sich der Pentium M aber auch für Zocker, die bei LAN-Partys regelmäßig ihren Rechner unter den Arm klemmen.

Für das Testfeld haben wir uns auf das Preissegment des Core Duo T2500 fokussiert, das bei circa 450 Euro liegt. Intels mobiler Doppelkerner musste daher im direkten Vergleich gegen AMDs Athlon 64 X2 4400+ sowie Intels Pentium D 940 ( Test ) antreten. Und damit Sie abschätzen können, ob sich für Sie die Investition von rund 1000 Euro in die Premium-Prozessoren von AMD und Intel wirklich lohnt, haben wir ins Testfeld noch den AMD Athlon 64 FX-60 ( Test ) sowie Intel Pentium Extreme Edition 955 ( Test ) aufgenommen.

Intels Desktop-Doppelkerner steckten wir in die hauseigene D975XBX-Platine mit 975X-Chipsatz. Alle AMD-Prozessoren nahmen in der Asus-Hauptplatine A8N-SLI Deluxe mit Nforce-4-SLI-Chipsatz Platz. Den Testprobanten standen jeweils 2 x 512 MB Arbeitsspeicher zur Seite. Technisch bedingt griffen die AMD-CPUs auf PC400-DDR-SDRAM (CL2) zurück, während allen Intel-Prozessoren PC667-DDR2-SDRAM (CL4) zur Verfügung stand. Außer der Hauptplatine und dem Speicher verwendeten wir die gleichen Komponenten, die beim PC-WELT-Prozessortest zum Einsatz kommen. Alle wichtigen technischen Details zu den Testplattformen sowie Benchmark-Einstellungen können Sie hier einsehen.

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