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"Verschwiegen": Besser als Apple-TV+-Serie denn als Film

18.05.2020 | 07:46 Uhr | Peter Müller

Die Mini-Serie "Verschwiegen" (im Original "Defending Jacob") wird keine zweite Staffel bekommen, nach acht Folgen ist die Geschichte abgeschlossen.

Die Serie "Defending Jacob", die im deutschen "Verschweigen" heißt und die sich allmählich ihrem Ende auf Apple TV+ nähert, hätte ursprünglich ein Film werden sollen, wie Produzent und Showrunner Mark Bomback im Interview mit Deadline verrät . Doch sei das Konzept einer abgeschlossenen Serie das bessere gewesen, um dem 2012 veröffentlichten gleichnamigen Roman besser gerecht werden zu können. Die Geschichte in einen Film von etwa zwei Stunden zu packen, wäre mit zu vielen Kompromissen verbunden gewesen. Die Arbeit an der Serie hat sich offenbar gelohnt. Hinter "The Morning Show" ist "Defending Jacob" die zweitpopulärste Serie auf Apple TV+ bisher.

Bisher sind sechs der acht Folgen erschienen, an den nächsten beiden Freitagen wird Apple TV+ die abgeschlossene Geschichte komplettieren. "Defending Jacob" dreht sich um einen Mord an einem Jugendlichen, dessen sein Schulkamerad und vermeintliches Mobbingopfer Jacob Barber beschuldigt wird. Sein Vater, der von Chris Evans ("Captain America") gespielte Staatsanwalt Chris Barber sucht verzweifelt nach einem Beweis der Unschuld, während dessen Vater – von Oscar-Preisträger J.K. Simmons dargestellt – seit Barbers Kindheit wegen Mordes im Gefängnis sitzt – und vielleicht ein Mörder-Gen vererbt hat? Der Norweger Morten Tyldum – für "The Imitation Game" im Jahr 2014 für den Regie-Oscar nominiert – führt Regie in allen acht Folgen.

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