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Vodafone halbiert SIM-Karten-Rahmen ab April 2020

06.12.2019 | 15:11 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Vodafone halbiert ab April 2020 die Größe des SIM-Karten-Rahmens. Dadurch sollen allein in Deutschland 20 Tonnen Plastik pro Jahr gespart werden.

Ab April 2020 wird Vodafone Deutschland eine neue SIM-Karte einführen. Das eigentliche Format der SIM (Mini, Micro oder Nano) ändert sich dabei nicht. Denn diese Größen sind Unternehmens-übergreifend standardisiert. Doch der Rahmen, in den die SIM eingestanzt ist, kann vom ausgebenden Mobilfunkunternehmen durchaus verändert werden. Genau das macht Vodafone: Ab April nächsten Jahres soll der Rahmen nur noch halb so groß sein.

Links das neue Rahmenformat ab April 2020. Rechts ein alter Vodafone-SIM-Kartenrahmen.
Vergrößern Links das neue Rahmenformat ab April 2020. Rechts ein alter Vodafone-SIM-Kartenrahmen.

Damit reduziert Vodafone laut eigenen Angaben das Gewicht der Karte um 50 Prozent von vier auf zwei Gramm. Vor allem wird so in der Produktion unnötiges Plastik vermieden. Das summiert sich, wie das Düsseldorfer Unternehmen betont. Denn pro Jahr gibt Vodafone Deutschland an seine Kunden mehr als zehn Millionen SIM-Karten aus. Durch diese Maßnahme würden 20 Tonnen Plastik und 300 Tonnen CO2 eingespart. Pro Jahr. Bislang verursachen rund 10 Millionen Vodafone SIM-Karten 40 Tonnen Plastik jährlich.

Die Vodafone Group wird ab Anfang 2020 die neue SIM-Karte in halber Größe in allen 24 europäischen Märkten einführen. Durch diese länderübergreifende Initiative sollen der Kunststoffabfall in Europa um mehr als 340 Tonnen pro Jahr reduziert und mehr als 5.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Noch mehr Plastik sparen Sie nur, wenn Sie eine eSIM verwenden. Derzeit sind bei Vodafone rund 100.000 eSIMs aktiviert.

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