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Vodafone von Billiganbietern ungerührt

15.11.2005 | 15:21 Uhr |

Zum ersten Halbjahr 2005/06 (31. März) kletterte nach weiteren Angaben von Joussen der Umsatz der deutschen Tochter um drei Prozent auf 4,1 Milliarden Euro und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um ein Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Der gesamte Vodafone-Konzern steigerte mit weltweit 171 Millionen Kunden im ersten Halbjahr seinen Umsatz um sechs Prozent auf 17,7 Milliarden britische Pfund. Das EBITDA legte um mehr als drei Prozent auf 6,7 Milliarden Pfund zu.

Im gesamten Verbund des weltweit größten Mobilfunkkonzerns ist Vodafone D2, trotz einer leicht rückläufigen Gewinnmarge (46,4 Prozent), absolut gesehen weiterhin die ertragreichste und umsatzstärkste Tochterfirma. Bei der Marge schnitt Vodafone Italy allerdings deutlich (53,9) besser ab. Zufrieden zeigte sich Joussen mit der Entwicklung der Datendienste und der wachsenden Zahl von UMTS-Kunden. Ende September waren es insgesamt 815 000 Kunden, bis zum Jahresende soll die Marke von einer Million erreicht werden. Erfolgreich seien vor allem E-Mail, Mobile TV und Mobile Music gewesen. Im gesamten Konzern zählte Vodafone Ende September fünf Millionen UMTS-Kunden.

Im kommenden Weihnachtsgeschäft steht nach den Worten von Joussen UMTS ganz im Vordergrund. Inzwischen entschieden sich acht von zehn neuen Vertragskunden für ein UMTS-Handy. UMTS sei der Hebel, um werthaltiges Umsatzwachstum zu erzeugen.

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