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Voice over IP

15.08.2007 | 11:53 Uhr |

Voice over IP

Die Nokia-Handys der E-Serie nutzen als Smartphone zwar das gegenüber Apples Lösung unkomfortable Symbian-Betriebssystem, bieten aber dafür neben UMTS-Unterstützung und WLAN-Client einen im­plementierten Voice-over-IP-Client. Da­mit lässt sich kostenlos oder zumindest enorm günstig via UMTS oder WLAN und Internet-Verbindung telefonieren.

Die Entwicklung eines VoIP-Clients für den SIP-Standard oder Skype sollte theoretisch für Apple kein Problem darstellen, die Integration durch Drittfirmen ist ob des geschlossenen Systems ja bedauerlicherweise nicht möglich.

Ob Apple diesen Schritt geht, ist allerdings mehr als fraglich. Die Mobilfunk­unternehmen, die den Datendienst UMTS anbieten, sind gleichzeitig auch Anbieter von Sprachübertragungen über ihr Mobilfunknetz. VoIP könnte hier wildern, lassen sich doch teure Handygespräche vermeiden, indem man VoIP über WLAN oder UMTS nutzt.

UMTS und VoIP

Voice over IP lässt sich nicht nur am PC, Mac oder über geeignete Telefone via Internet bewerkstelligen. Auch der Datendienst UMTS kann als Transportmedium für Internet-Telefonate herhalten. Bei aktuellen UMTS-Flatrates von 25 Euro pro Monat könnte man auf die Idee kommen, zumindest teure Telefonate in an­dere Netze oder ins Ausland über den Datendienst zu erledigen. Da der Mobilfunkprovider in der Regel auch der UMTS-Anbieter ist, hat er natürlich recht wenig Interesse, dieses Feature herauszustellen. Als iPhone-Partner könnte er darauf drängen, dass Apple für das iPhone keinen VoIP-Client entwickelt.

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