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Vorsicht vor Phishern: Betrug vermeiden

23.02.2007 | 14:42 Uhr |

Vorsicht vor Phishern: Betrug vermeiden

Nicht klicken

Erhält man von seiner Bank oder einem Internet-Bezahldienst wie Paypal eine Mail mit der Bitte, auf einen in der Nachricht enthaltenen Link zu klicken und anschließend die Kundendaten (Name, PIN, TAN, Kreditkartennummer, etc.) zu bestätigen, ist diese Nachricht grundsätzlich gefälscht. Darum kann und sollte man solche Mails guten Gewissens sofort entsorgen. Auch auf Nachrichten, die einen Supergewinn versprechen und nur noch um die Kontodaten bitten, um das Geld zu überweisen, reagiert man besser nicht.

Schnelles Geld

Hat ein Internet-Betrüger Geld von einem Konto abgeräumt, muss er dieses in Sicherheit bringen. Eine Methode ist dabei, gutgläubige Menschen zu bitten, Geld auf Ihr Konto einzahlen zu lassen und dann weiterzuleiten, gegen eine ansehnliche Provision. Die Weiterleitung erfolgt dann immer auf eine Weise, dass sich der Weg nicht nachverfolgen lässt. Solche oft sogar seriös klingenden Angebote sind nichts weiter als Hehlerei und bedeuten empfindliche Strafen und den Verlust des überwiesenen Geldes, da sich die betrogene Bank dies zurückholt.

Sichere Webseiten

Um Bankgeschäfte über einen Browser zu tätigen, tippt man die Bankadresse entweder direkt in die Adresszeile ein oder ruft ein selbst gespeichertes Lesezeichen auf. Die Adresse sicherer Webseiten beginnt immer mit „https“. In Safari erscheint bei sicheren Seiten rechts oben im Fenster ein Schloss und bei Firefox rechts in der Adresszeile, die zudem gelb hinterlegt ist. Ein Klick auf das Schloss zeigt das zur sicheren Seite gehörende Zertifikat an. Selbst gut gefälschte Webseiten haben kein gültiges Zertifikat. Auch Java-Applets zur Eingabe von persönlichen Daten müssen ein Zertifikat haben, wie beispielsweise dasjenige der Elster-Seite des Finanzamts.

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