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WWDC 2022: Wie wird macOS 13 heißen? Stimmen Sie ab!

10.05.2022 | 10:42 Uhr | Peter Müller

Kalifornische Sehenswürdigkeiten stehen seit dem Jahr 2013 Pate für das Mac-Betriebssystem. Auf der WWDC Anfang Juni werden wir erfahren, wie Version 13 heißen wird.

Das erste auf Unix basierende Mac-Betriebssystem mit dem Namen Mac-OS X und der Versionsnummer 10.0 trug noch keinen offiziellen Spitznamen. Intern wurde Mac-OS X 10.0 aber Cheetah genannt, so schnell wie der Gepard war es jedoch gar nicht. Schon das Update auf Mac-OS X 10.1, das unter dem Nicknamen "Puma" bekannt wurde, konnte in Sachen Leistungsfähigkeit mehr von dem halten, was Apple für sein neues Betriebssystem versprochen hat. Aber erst das im Sommer 2002 herausgekommene Mac-OS X 10.2 bekam den Spitznamen "Jaguar" auch offiziell verpasst. Das ging so weit, dass Apple den Pappschachteln, in denen die Installations-DVDs untergebracht waren, eine Fellapplikation spendierte.

Weitere Großkatzen standen Pate für Weiterentwicklungen von Mac-OS X, fast alle, die es gibt: Panther, Tiger, Leopard, Snow Leopard, Lion, Mountain Lion - an sich ein Puma, den man schon inoffiziell hatte. Übrig geblieben wäre nur der Nebelparder oder Clouded Leopard – der Luchs oder Lynx ist keine Großkatze. Wäre Apple auf diesen Nomenklaturpfad eingebogen, hätten wir heute "Maine Coone" oder "European Shorthair" auf dem Desktop oder dem Laptop schnurren, was augenscheinlich nicht die beste Idee gewesen wäre.

Namenskrise gerade noch so vermieden

So erklärte Apples Softwarechef Craig Federighi auf der WWDC 2013, dass man für OS X 10.9 (das "Mac" war mit dem Lion verschwunden) in eine Namenskrise gerate, nach Lion und Mountain Lion könne man ja kaum mit Sea Lion anfangen - Robben sind schließlich keine Katzen.

So beschloss Apple, die jährlich neuen Fassungen nach Sehenswürdigkeiten Kaliforniens benennen, der Sunshine State sei ja so attraktiv, dass die Attraktionen kaum ausgingen. Den Anfang machte ein Surfstrand ganz in der Nähe von Apples Hauptquartier, an der Pazifikküste südlich von San Francisco: Mavericks .

Weiter ging es in die Berge im Südosten des Bundesstaates: Yosemite , El Capitan , Sierra , High Sierra . Die nächste Station war die Mojave -Wüste, ehe es wieder an die Küste zurückging, recht weit im Süden, nahe der Grenze zu Mexiko nach Santa Catalina Island. Es folgte die Küste nördlich davon, der Big Sur , im letzten Juni landete Craigs Namensteam schließlich in Monterey . Wie man auf der Karte sieht, nähert sich die Nomenklatur wieder ihrem Ausgangspunkt. Geht es mit macOS 10.13 noch ein Stück weiter nach Norden?

Die bisherige Reise der Nomenklatur von macOS seit Mavericks. Nächste Station San Francsico?
Vergrößern Die bisherige Reise der Nomenklatur von macOS seit Mavericks. Nächste Station San Francsico?

Wir haben die bisherige Reise auf der Karte nachgezeichnet, auf der Straße kamen wir nur bis Long Beach, aber von dort könnte man nach Santa Catalina Island schippern. Der nächste logische Schritt wäre also Golden Gate. Oder sind wir hier gar keiner großen Sache auf der Spur, sondern versuchen nur Muster zu erkennen, wo keine sind? Der Favorit für den Namen von macOS 13 ist Mammoth, benannt nach den Mammoth Lakes in der High Sierra. Da waren wir schon mal. Apple hat sich zudem den Namen der Seen als Wortmarke sichern lassen wie zuvor schon Monterey (sic!) oder Skyline, das an einen Panoramaweg bei San Francisco anspielen würde. Aber dann wären wir genau in dem vermuteten Muster.

Wir haben noch andere Vorschläge: Wie wäre es mit dem Napa Valley, aus dem international konkurrenzfähige Weine kommen?  Dem Mount Whitney, Kaliforniens höchsten Berg und der höchste US-Berg außerhalb Alaskas? Und freilich der Lake Tahoe, der jedoch halb in Nevada liegt? Stimmen Sie für Ihren Favoriten ab, oder sagen Sie uns, auf welchen anderen Namen Sie tippen würden!

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