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Warum Einzelhandel die Apple Card fürchtet

12.12.2019 | 11:00 Uhr | Peter Müller

Irgendwie muss man ja die großzügigen Rückzahlungen finanzieren. Bei Premium-Karten macht das nicht der Kunde.

Die Apple Card erlebt in den USA ihre erste Weihnachtssaison, und während Kunden den "ease of use" schätzen, oder die guten Kreditbedingungen oder die großzügigen Belohnungen, müssen Händler die Premium-Karte eher fürchten, erklärt Bloomberg .

Denn die von Goldman Sachs herausgegebene Karte gilt als eine "Elite"-Karte und solche können höhere Transaktionen verlangen. Lebensmittelhändler etwa müssten befürchten, die Hälfte ihres Gewinnes zu verlieren, wenn der Kunde die Apple Card zückt, virtuell auf dem iPhone oder als ihre Inkarnation als Platinkarte.

Nutzer von Elite-Karten würden auch mehr damit einkaufen, so rechtfertigen die Anbieter, zu denen nicht nur Apple gehört, die höheren Gebühren. Dies sei auch aus den durchschnittlichen Ausgaben pro Kauf abzulesen. Händlern ist es aber nicht möglich, einzelne Karten eines Netzwerkes abzulehnen und dabei etwa allenfalls Mittelklassekarten mit ihren akzeptablen Gebühren zuzulassen.

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