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Was die Mac-Migration auf AMD schwierig macht

09.04.2019 | 10:13 Uhr | Peter Müller

Schon im kommenden Jahr könnte Apple erste Macs mit Chips auf ARM-Basis bringen. Ein derartiger Plattformwechsel wäre nichts Neues – diesmal aber etwas komplizierter.

Sogar Intel geht davon aus, dass Apple spätestens 2020 den Plattformwechsel des Mac auf die ARM-Architektur einleiten werde. Das wäre dann der dritte Umzug in 26 Jahren und würde damit ungefähr zeitlich zu der Prognose passen, die Steve Jobs schon bei Start von NeXT im Jahr 1988 gab: Alle zehn Jahre sollte ein Computerhersteller die Plattform wechseln, da sie bis dahin ausgereizt sei.

Apple Insider blickt ausführlich auf die Geschichte der Transitionen zurück, entdeckt Gemeinsamkeiten und zeigt auch Unterschiede auf. Heute ist Apple so groß, dass es ein Leichtes werde, Entwickler dazu zu bringen, ihre Software anzupassen. Die Größe bringt aber auch mit sich, dass der Umstieg nicht von heute auf morgen gelingen können: Den Wechsel zu Intel hatte Apple vor gut 14 Jahren innerhalb eines Jahres vollzogen. Wie aber bei den Vorgängern Motorola 68k und PowerPC scheint heute die Roadmap Intels problematisch zu sein und ein weiterer Neuanfang für den Mac nur eine Frage der Zeit. Das " Project Marzipan ", das Apple aufgelegt hat, um Software für iOS und macOS gleichermaßen zu entwickeln, könnte aber bei diesem Wechsel entscheidende Wirkung haben. Ab 2019 sollen auch Entwickler außerhalb des Apple Park die entsprechenden Werkzeuge an die Hand bekommen.

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