2246759

Wegen Brexit: Apple erhöht Preise in UK

18.01.2017 | 10:15 Uhr |

Das britische Pfund legt zwar wieder ein wenig zu - Apps und andere Inhalte werden im UK aber nun teurer.

Prime Minister Theresa May hat gestern endlich dargelegt, wie sie sich den Brexit genau vorstellt - der Kurs des britischen Pfundes hat daraufhin wieder ein klein wenig zugelegt. Gleichwohl hat die Währung des Vereinigten Königreiches seit dem Votum im Juni gut 14 Prozent ihres Wertes eingebüßt, Folgen der Entscheidung sind also bereits jetzt spürbar.

So reagiert nun Apple mit einer Preisanpassung im britischen App Store, um die Verluste zu kompensieren und setzt die Preise für Apps und andere Inhalte um teilweise mehr als 25 Prozent hoch. Die niedrigste Preisstufe steigt von 79 Pence auf 99 Pence, statt bei 1,49 Pfund steht die nächste Stufe nun bei 1,99 Pfund - also jeweils im Einklang mit den Beträgen in US-Dollar und Euro. Auch In-App-Käufe werden teurer, die Preise für Abos sollen aber bestehen bleiben. Mehrwertsteuer ist in den Preisen in UK und im Euro-Raum bereits enthalten. Wie Apple Entwicklern erklärt, werden die Änderungen binnen sieben Tagen wirksam. Auch Filme und Musik sollen im UK demnächst teurer werden. Währungsschwankungen und lokale Steuern müsse Apple bei seiner Preisfestlegung berücksichtigen und die Beträge gegebenenfalls anpassen, erklärte das Unternehmen der BBC. Vermutlich wird die Preisanpassung früher oder später auch auf Hardware durchschlagen. Die Preise erhöht hat Apple in diesem Zug zudem in der Türkei und in Indien.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2246759