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Wegen Corona: CES 2021 im Internet statt in Las Vegas

29.07.2020 | 10:05 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Covid-19 zwingt die Veranstalter einer der größen Elektronikmessen weltweit zum Ausweichen in die virtuelle Welt: Die CES 2021 findet erstmals seit vielen Jahren nicht mehr in Las Vegas statt. Sondern ausschließlich online.

Die Consumer Electronics Show CES findet im Januar 2021 erstmals seit vielen Jahren nicht in Las Vegas, sondern ausschließlich online statt. Von 6. Januar bis 9. Januar 2021 werden sich Aussteller, Messebesucher und Pressevertreter also virtuell treffen. Das teilte der Veranstalter, die Consumer Technology Association (CTA), jetzt mit.

Der Grund für die Verlegung der CES von üblichen Veranstaltungsort, dem Las Vegas Convention Center (LVCC) in Las Vegas, in die virtuelle Welt: Die Corona-Pandemie. Es sei wegen Covid-19 nicht möglich die Sicherheit Tausender Menschen, die sich in Las Vegas Anfang Januar 2021 persönlich treffen würden, zu gewährleisten, begründet Gary Shapiro, Präsident und CEO der CTA die Verlegung. Deshalb verschiebe man die CES 2021 auf eine „All-digital platform“. Das würde für eine einmalige Erfahrung sorgen, damit die Aussteller mit vorhandenem und neuen Publikum in Verbindung treten könnten.

Für 2022 plane die Consumer Technology Association (CTA) aber die Rückkehr an den gewohnten Standort in Las Vegas. Das dürfte besonders die Hotelbetreiber, Taxiunternehmen und Hot-Dog-Verkäufer freuen – denn die CES sorgt jedes Jahr Anfang Januar für boomende Umsätze. 

Rückblick: Als pcwelt.de im Januar 2020 von der CES aus Las Vegas berichtete, war Corona allenfalls ein Gerücht im Hintergrund; es gab noch keine konkrete Bezeichnung wie SARS-CoV-2 für das neue Virus und auch die Krankheit Covid-19 kannte damals noch kein Mensch. Es gab aus China nur vereinzelt Berichte von Infektionen mit einem neuen Virus. Damals zogen einige Beobachter noch Parallelen zum SARS-Ausbruch im Jahr 2003 – das würde so wie damals eine rein chinesische Angelegenheit bleiben, dachten viele.

Die chinesische Regierung versuchte damals alles unter der Decke zu halten, der chinesische Arzt Li Wenliang, der früh vor der neuen Seuche warnte, wurde von der Chinas Staatsmacht drangsaliert und mundtot gemacht. Bis er schließlich selbst an Covid-19 starb. Auf der CES trafen wir uns mit vielen Ausstellern aus China – niemand sprach über die neue Krankheit und natürlich trug auch niemand einen Mund-Nasenschutz. Und niemand hielt Abstand.

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