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Weitere Klage gegen "Throttle-Gate" des iPhones

17.10.2019 | 10:15 Uhr | Peter Müller

In einer weiteren Sammelklage fordern iPhone-Nutzer Schadensersatz für ausgebremste Geräte beim schwachen Akku.

"Throttle-Gate" zieht eine weitere Sammelklage nach sich, die gestern am Gerichtsbezirk in Nordkalifornien einging . Wie in anderen Fällen verlangen auch hier die Kläger Schadensersatz von Apple, für Besitzer der iPhone-Modelle 6 (Plus), 6s (Plus), SE und 7 (Plus). Apple hat ab iOS 10.2.1 eine Methode in sein Betriebssystem eingebaut, das die Leistung von iPhones in bestimmten Fällen drosselt, wenn die Batterie altersschwach geworden ist und nicht mehr ausreichend Spannung für High-End-Aufgaben bereithält. Damit will man plötzliches Abschalten vermeiden, von dem vor allem die Generationen iPhone 6 und 6s betroffen waren. Apple hatte diese Funktion jedoch eingeführt, ohne die Nutzer darüber zu informieren oder ihnen die Gelegenheit zu geben, die Drosselung abzuschalten und damit selbst über das Risiko zu entscheiden, plötzlich mit einem ausgeschaltetem iPhone dazustehen.

Da diese Klage erst eingereicht ist, gibt es noch keine Termine für Gerichtssitzungen. Apple hat 21 Tage Zeit, auf die Klage zu antworten, erst danach wird das Gericht die ersten Anhörungen festlegen.

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