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Windcloud: Umweltfreundliches Videokonferenz-Tool kostenlos bis zehn Personen

22.04.2020 | 09:04 Uhr | Thomas Hartmann

Die Lösung von Windcloud ermöglicht Videokonferenzen inklusive Screen-Sharing und eignet sich für Teams bis maximal zehn Teilnehmer. Die Rechenzentren stehen in Norddeutschland.

Aus aktuellem Anlass erweitert das CO2-neutrale Rechenzentrum Windcloud sein Angebot um ein Tool für Videokonferenzen. Mit dem kostenlosen Angebot möchte man nach Auskunft von Windcloud-Geschäftsführer Wilfried Ritter vor allem Selbstständige, Freiberufler und kleinere Unternehmen unterstützen, die von der Krise besonders hart getroffen sind und ihren Arbeitsalltag oft völlig neu strukturieren müssten. ”Gewohnte Kommunikationsstrukturen sind von jetzt auf gleich weggebrochen und müssen schnell durch zuverlässige neue ersetzt werden. Das leistet unser Gratis-Tool, mit dem sich Anwender mit ihren Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern in Videochats unkompliziert austauschen können. Gleichzeitig möchten wir so auch dazu beitragen, die Klimaziele trotz der schwierigen Situation nicht aus den Augen zu verlieren“, so Ritter weiter.

Die Lösung von Windcloud ermöglicht demnach Videokonferenzen inklusive Screen-Sharing und eignet sich für Teams bis maximal zehn Teilnehmer. Sie ist im Webbrowser sowie als mobile App für Android und iOS verfügbar – läuft jedoch nicht mit Safari. Das Tool basiert auf der freien Software Jitsi Meet und kann ohne Registrierung genutzt werden. Windcloud stellt Interessierten diese Lösung bis einschließlich 30. Juni kostenlos zur Verfügung.

Das ISO 27001-zertifizierte Unternehmen Windcloud hostet seine Rechenzentren nach eigener Auskunft in Nordfriesland und setzt bei der Stromversorgung zu 100 Prozent auf erneuerbare Energie – in erster Linie aus Windkraft. Die Lösungen von Windcloud sind demzufolge DSGVO-konform und entsprechen höchsten Sicherheitsstandards.
   
Außerdem gibt es von Windcloud die Managed Nextcloud, welche das Unternehmen als ideale Speicherlösung für alle beschreibt, die täglich mit hochsensiblen Daten arbeiten. Die Daten werden demnach flexibel und übersichtlich in der Cloud des Unternehmens gespeichert, Anwender bestimmen selbst, wer welche Zugriffsrechte hat. Die Nextcloud werde ausschließlich in eigenen Rechenzentren in Schleswig-Holstein betrieben – Windcloud garantiert auf der Website Datenschutz nach deutschem und europäischem Recht. Diese Lösung kostet freilich ab 25 Euro im Jahr, für Teams mit unbegrenzter Anzahl an Nutzern und 200 GB Speicherplatz 15 Euro im Monat, weitere Modelle bieten mehr und sind noch teurer.

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