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”Wo ist?” verfolgt russische Armee – geplünderte Airpods & Co.

08.04.2022 | 08:20 Uhr | Thomas Hartmann

Ukrainer nutzen Apples ”Wo ist?”-Geräte-Tracking-Technologie, um die Bewegungen der russischen Truppen bis hinter die Grenzen von Belarus zu verfolgen.

Dem brutalen Angriffskrieg des russischen Militärs fallen nicht nur Menschen zum Opfer, sondern auch deren Besitz als Beute für plündernde Soldaten. Doch wenn es sich dabei um Produkte von Apple handelt, kann dies zur Falle werden. Denn ukrainische User orten ihre geraubten Geräte wie Airpods, iPhones und andere über die auf iOS-Geräten installierte App "Wo ist?”. Dies funktioniert auch auf dem Mac über die App oder die iCloud im Browser.

Auf diese Weise können Ukrainer feststellen, wohin die russischen Truppen ziehen und konnten sie bei dieser Gelegenheit über die Ortung ihrer Geräte bis in die Region Gomel in Belarus hinein verfolgen, wie es laut Cult of Mac   in einem Tweet von Franak Viačorka heißt, Berater von Sviatlana Tsikhanouskaya, der demokratischen Oppositionsführerin in Belarus.

Auf diese Weise lassen sich auch Erkenntnisse über die Bewegungen und Aufenthaltsorte von russischen Truppen erlangen. Ein Kommentator meint: ”Wenn Russen Ihre verfolgbaren Geräte stehlen, können Sie diese Russen finden, indem Sie diese Geräte verfolgen!” Auch dies zeige Putins Unfähigkeit und sei ein weiterer Verbündeter der Ukraine gegen dessen Bosheit.

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