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Zu viele Tabs: Google Chrome bezwingt Mac Pro

17.02.2020 | 15:55 Uhr |

Der Mac Pro ist Apples Power-Maschine und in erster Linie für professionelle Anwendungen, wie etwa im Film-, Grafik- oder Musik-Bereich gedacht. Ein Nutzer hat es nun geschafft, den High-End-Rechner zum Absturz zu bringen. Der Grund: Zu viele geöffnete Google Chrome-Tabs.

Der Mac Pro, Apples High-End-Rechner für Kreative im Käsereiben-Look, kostet zwischen 6.000 und rund 64.000 Euro und ist in erster Linie für Profis gedacht. In dem Power-Biest steckt so viel Technik, dass Apple damit einen Workflow der Extraklasse gewährleisten will. Bis jetzt gingen auch noch so gut wie keine Meldungen publik, dass Nutzer mit ihrem Mac Pro Probleme haben oder der Computer mit bestimmten Aufgaben überfordert sei. Bis jetzt.

Der Nutzer Jonathan Morrison dokumentierte via Twitter , wie viele Tabs er auf Google Chrome öffnen kann, bevor sein Mac Pro durchdreht. Wahrscheinlich haben auch Sie es bereits erlebt, wie Ihr Computer aufgrund zu vieler geöffneter Tabs im Google-Browser zum Stillstand kommt. Bei den meisten Nutzern liegt die Obergrenze der offenen Tabs in Chrome wahrscheinlich zwischen 50 und 100. Morrison dagegen war in der Lage, mehr als 6000 Google Chrome-Registerkarten zu öffnen.

Als Morrison die Marke von 3.000 Tabs erreichte, verbrauchte Chrome etwa 126 GB RAM, bei rund 5.000 Tabs waren es bereits 170 GB RAM. Bei 6.000 erreichte der Mac Pro das Ende seiner Kapazitäten, schließlich benötigte Chrome mehr als einen TB RAM.

Google Chrome verbraucht über 1TB Arbeitsspeicher
Vergrößern Google Chrome verbraucht über 1TB Arbeitsspeicher
© Twitter / tldtoday

In seinem Twitter-Thread postete Morrison später einen Screenshot, der einen Browser mit 12.000 geöffneten Tabs zeigt.

Der Browser hat 12.000 geöffnete Tabs.
Vergrößern Der Browser hat 12.000 geöffnete Tabs.
© Twitter / tldtoday

Ob es sich um seinen eigenen Computer handelt, ist jedoch nicht klar. Auch über die technische Ausstattung Morrisons Mac Pro ist nichts bekannt. Allerdings betont der Nutzer in einem Video, dass er mit dieser Aktion lediglich Google Chrome zum Abstürzen gebracht habe. Andere Anwendungen seien unter macOS Mojave noch funktionsfähig.

Ganz egal: Dabei handelt es sich auf jeden Fall um eine bemerkenswerte, spannende und zugegebenermaßen sinnlose Leistung.

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