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iCloud zickt

17.10.2011 | 12:45 Uhr |

iCloud zickt

Documents in the Cloud synct Dokumente in unserem ersten Test nicht nur, es zerstört sie auch nachhaltig. Keine Datei lässt sich noch öffnen.
Vergrößern Documents in the Cloud synct Dokumente in unserem ersten Test nicht nur, es zerstört sie auch nachhaltig. Keine Datei lässt sich noch öffnen.

Generell gibt es in den ersten Tagen nach dem offiziellen Start von iCloud einige Stolperer. Mal ist der Mailserver nicht erreichbar, dann funktioniert der Dokumentenabgleich „Documents in the cloud“ nicht richtig und zerstört die auf unserem iPad gespeicherten Pages-Dateien. Dazu gelingt auch der Wechsel von Mobile Me zu iCloud nicht immer reibungslos.

So kommt es vor, dass Sync-Konten – beispielsweise für Mails und Kalender – anschließend doppelt vorhanden sind. Bei einem unserer Konten hat der Finder nach dem Wechsel die iDisk ausgeblendet. Sie ist zwar noch da und aktiv – aber nicht mehr zu sehen. Dies kann man leicht in den Finder-Einstellungen der Seitenleiste ändern.

Apple wollte zu viel

Kurz nach dem iCloud-Start stellt der Maildienst seine Tätigkeit ein.
Vergrößern Kurz nach dem iCloud-Start stellt der Maildienst seine Tätigkeit ein.

Wenn iCloud funktioniert, dann erweist es sich an nützlicher Sync-Dienst, auch wenn beispielsweise E-Mails auch Tage nach dem Start trotz "Push" noch verspätet auf dem iPhone landen. Apple hat sich hier wieder einmal übernommen. Bei über einer Viertelmilliarde Nutzern von iOS-Geräten ist ein solcher Produktstart mehrere Dienste gleichzeitig technisch kaum zu stemmen. Nicht ohne Grund wurden am Tag des Updates an manchen Web-Knotenpunkten die höchsten Trafficzahlen aller Zeiten gemessen, die das Web teilweise fast an seine Grenzen brachte.

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