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iOS 13 bringt Änderungen für Datenschutz mit WhatsApp und Co.

08.08.2019 | 18:11 Uhr | Michael Söldner

Mit iOS 13 will Apple den Zugriff auf die VoIP API für Messenger wie WhatsApp offenbar einschränken.

Apple will offenbar den Datenschutz mit iOS 13 deutlich verbessern. Nach Angaben von " The Information " (hinter der Zahlschranke) plant der Konzern eine Einschränkung im VoIP-Zugriff von Messenger-Apps wie WhatsApp oder Facebook Messenger. Derartige Apps nutzen VoIP (Voice over IP) dazu, um über das Internet Sprachanrufe mit einem oder mehreren Teilnehmern anzubieten. Da die hierfür notwendigen Programmteile aber immer im Hintergrund aktiv sein müssen, lässt sich auf diese Weise auch eine große Menge an Nutzerdaten sammeln. Genau hier will Apple mit dem für September 2019 geplanten iOS 13 ansetzen: Ab dann soll VoIP nur noch für Sprachanrufe zur Verfügung stehen, das Sammeln von Daten mit der Funktion will Apple hingegen unterbinden.

WhatsApp und Co. sind damit zu Änderungen in ihren Apps gezwungen. Gegenüber "The Information" teilte Facebook mit, dass man die PushKit VoIP API von iOS lediglich dazu nutzen würde, um Private-Messaging anzubieten. Ein Sammeln von Daten strebe man mit der API hingegen nicht an. Apple hat sich bislang noch nicht zu den angeblichen Plänen zur Änderungen des VoIP-Zugriffs in iOS 13 geäußert. Welche konkreten Daten sich mit der VoIP-Funktion von iOS für App-Betreiber sammeln lassen, bleibt ebenfalls offen. Da die Funktion jedoch tief im Betriebssystem verwurzelt ist, könnten zahlreiche Daten wie der Standort oder andere Geräteinformationen im Hintergrund übertragen werden.

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