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iOS 14.3 bringt Hinweise auf Airtags und Apple-Kopfhörer

13.11.2020 | 09:42 Uhr | Peter Müller

Gestern Abend hat Apple die nächste Version von iOS 14 mit der Punktnummer drei für Entwickler veröffentlicht.

Während im Internet die Drähte noch glühen, weil Apple gestern Abend das neue Mac-Betriebssystem macOS 11 Big Sur veröffentlicht hat, geht es in Cupertino auch gleich weiter, diesmal mit dem iPhone-Betriebssystem. Seit gestern liegt die erste Developer Preview von iOS 14.3 vor , mit einer Public Beta ist in Kürze zu rechnen. Neben den üblichen Bugfixes und Verbesserungen an Performance und Stabilität wird Apple auch ein paar neue Funktionen bringen.

So kommt mit iOS 14.3 das bereits im Oktober für iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max angekündigte Bildformat Pro Raw, laut Apple "eine 12-Bit-Datei, die das lineare DNG-Format verwendet, um mehr Informationen und einen größeren Dynamikbereich in der Datei zu erhalten, was zusätzliche Flexibilität bei der Bearbeitung von Belichtung und Weißabgleich bietet. Jede Datei ist etwa 25 MB groß."

In einigen Ländern wie beispielsweise in Russland , in denen dies Gesetz ist, muss Apple ab iOS 14.3 Apps von Dritten schon beim Setup-Prozess anzeigen. In einer versteckten Sektion der App "Wo ist?" namens Hawkeye finden sind Hinweise auf die Apple-Kopfhörer und Airtags, die schon seit einiger Zeit erwartet sind. Die Icons und Videos hat 9to5mac auch in den früheren Betaversionen von iOS 14 entdeckt, Apple hat ja auf der WWDC 2020 versprochen, sein "Find my"-Netzwerk auch für das Zubehör der Dritthersteller zu öffnen , als möglicher Zeitpunkt wurde Anfang 2021 genannt, in seinen Entwickler-Unterlagen weist Apple darauf hin, dass die finalen Spezifikationen des Systems bis Ende des Jahres 2020 fertig sein werden. Offenbar bereitet sich Apple mit iOS 14.3 darauf vor.

Schon offen unterstützt iOS 14.3 den Controller der neuen PS5 und den Luna-Controller für Amazons Spiele-Streaming-Service.

Aktuell ist für das iPhone die Betriebssystemversion iOS 14.2, die Apple vor einer Woche veröffentlicht hatte. Wie üblich signiert Apple nun die Vorgängerversion nicht mehr, der Rückweg auf iOS 14.1 ist damit verbaut . Vernünftig wäre der ohnehin nicht, da iOS 14.2 nicht nur neue Emojis brachte, sondern vor allem einige kritische Sicherheitslücken schloss.

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