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iOS-14-Leaks zeigen, wie gefährlich Hintertüren wären

11.03.2020 | 16:15 Uhr | Peter Müller

In den letzten Tagen ist weit mehr über iOS 14 und iPadOS 14 bekannt geworden, als Apple sich das wünschen würde.

Woher all die Leaks zu iOS 14 und iPadOS 14 kommen, ist nicht bekannt, der Patient Null dieses Falles dürfte auch starkes Interesse haben, seine Anonymität zu wahren, um seinen Job und womöglich auch die Freiheit behalten zu können. Für Apple ist das Leak ärgerlich, wobei kaum zu befürchten steht, dass potentielle Käufer eines iPhone 11 dieser Tage die Neuanschaffung verschieben, weil die Informationen über ein kommendes iPhone 9 das empfehlen würden.

Auf einen wichtigen Aspekt weisen nun aber William Gallagher und Mike Wuerthele von Apple Insider hin: Das Leak und seine Folgen stellen erneut klar, dass es in iOS und anderen Systemen keine Hintertüren für Behörden geben dürfe, welche die Verschlüsselung der Geräte umgingen. Denn es gibt noch eine Gruppe, die noch neugieriger auf neue Systemfunktionen ist als Appleholics unter den Verbrauchern: Kriminelle. Denn man stelle sich nun vor, iOS 14 hätte eine solche Hintertür für die CIA eingebaut: Wie lange würde es dauern, bis finstere Kräfte diese in dem noch weit vom Alpha-Status entfernten Code gefunden und in ihren Kreisen verbreitet hätten?

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