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iOS 15: Noch nicht für Firmen-iPhones geeignet?

02.08.2021 | 14:20 Uhr | Stephan Wiesend

Das schon als Beta verfügbare iOS 15 bringt Neuerungen für die Geräteverwaltung im Unternehmen – was für Probleme sorgen kann.

iPhones sind in Unternehmen und Bildungseinrichtungen auch deshalb beliebt, weil sie gut verwaltet werden können. So kann man über die Übertragung von sogenannte Profilen bequem hunderte oder auch tausende Geräte verwalten und konfigurieren. Für das schon als Betaversion verfügbare iOS 15 bzw. iPadOS 15 und auch macOS Monterey hat Apple allerdings viele Neuerungen wie das sogenannte Declarative Device Managerment angekündigt. Vermutlich müssen aber deshalb auch viele Profile und Verwaltungslösungen angepasst werden, wie Apple in einem neuen Support-Artikel berichtet.

 Der Artikel ist zwar für Systemadministratoren gedacht, ist aber sicher auch für Besitzer eines Firmen-iPhones interessant, die gerne die Betaversion von iOS 15 nutzen würden. Viele alte Profile, die unter iOS 14 funktionieren, kann man aber nach dem Update auf iOS 15  nicht mehr installieren. Neu ist nämlich, dass jede sogenannte Payload einen eigenen PayloadIdentifier benötigt. Bisher konnte ein Profil mehrere dieser sogenannten Payloads enthalten, etwa ein Zertifikat und mehrere Netzwerkeinstellungen. Nun erfordert jede Payload einen eigenen Identifier. Nutzt ein Unternehmen für die Verwaltung seiner Geräte eine MDM-Lösung (Mobile Device Management) wie Meraki oder Jamf, sollte man deshalb auf Kompatibilität mit den neuen Systemen achten  – oder mit der Aktualisierung noch etwas warten. Bis zum Erscheinen der finalen Systemversionen sollte aber die Lösungen mit dem neuen System kompatibel sein.

Eine Übersicht über alle Neuerungen bei der Geräteverwaltung lesen Sie hier.

 

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