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Studie: Android holt gegenüber iPhone auf

01.10.2010 | 07:26 Uhr |

Die Marktforscher Change Wave haben in einer am 23. September abgeschlossenen Studie festgestellt, dass Android-Smartphones bei Verbrauchern in den USA immer begehrter werden.

37 Prozent derjenigen, die in der Umfrage angaben, sich in den nächsten 90 Tagen ein Smartphone zuzulegen, wollen zu einem Modell mit Android-Betriebssystem greifen. In der letzten Studie aus dem Juni tendierten nur 30 Prozent der Interessenten zu einem Android-Handy. Das iPhone liegt in der Publikumsgunst zwar noch vorne, mit einem Wert von 38 Prozent aber nur noch knapp vor der Google-Konkurrenz. Im Juni liebäugelte noch die Hälfte der befragten Smartphone-Käufer mit einem iPhone. Andere Plattformen spielen in der Change-Wave-Studie keine nennenswerte Rolle, RIMs Blackberry zieht nun sechs statt fünf Prozent an, mit Windows Mobile befasst sich nur noch ein Prozent statt zuletzt zwei Prozent. Palms WebOS kommt über gerundete null Prozent nicht hinaus. Den Rückgang des Interesses am iPhone interpretiert Change Wave mit einer Abkühlung nach dem Hype um das neue iPhone 4 und der zeitgleichen Vergrößerung des Angebots an Android-Handys. Mit vermeintlichen oder gefühlten Problemen habe das nichts zu tun, "Antennagate" keinerlei Auswirkungen auf die Kaufpläne gehabt.

Bei der Zufriedenheit rangiert Apples iPhone weiter ganz vorne, 74 Prozent der befragten iPhone-Besitzer äußerten sich zufrieden mit ihrem Telefon, unter Nutzern von Android-Smartphones waren nur 65 Prozent zufriedene. Weit schlechter fielen die Ergebnisse für die anderen aus: 32 Prozent der Web-OS-Nutzer waren zufrieden, 31 Prozent der Blackberry-Besitzer und nur 24 Prozent derer, die eine Telefon mit Windows Mobile nutzten.

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