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iPad Pro 2021: Vorstellung nächste Woche – Auslieferung weit später?

14.04.2021 | 09:45 Uhr | Halyna Kubiv, Peter Müller

Am 20. April präsentiert Apple unter dem Motto "Spring Loaded." Neuheiten auf einer virtuellen Keynote. Sehr wahrscheinlich werden neue iPads Pro dabei sein.

Der Termin für die erste Keynote Apples im Jahr 2021 steht fest: Am 20. April zeigt der Hersteller von Mac, iPhone und iPad unter dem Motto "Spring Loaded." etwas Neues. Der wahrscheinlichste Kandidat dürfte ein neues iPad Pro sein, von dem schon länger die Rede ist. Apple wird das zuletzt im März 2020 aktualisierte Gerät weiter verbessern, so sollte der SoC A14 – eventuell in der gleichen Variante wie in den Macbooks vom November als M1 – in Sachen Leistungsfähigkeit von CPU- und GPU-Kernen sowie der neuronalen Kerne das Tablet auf ein neues Niveau heben. Eine zweite wesentliche Neuerung ist ebenfalls schon eine Weile im Gespräch: Mini-LED soll das bisherige LCD-Display ablösen. Die Vorteile: Wie OLED, das Apple für iPhone und Apple Watch verwendet, bieten Mini-LEDs weit bessere Helligkeiten und Kontraste bei geringerem Energieverbrauch.

iPad Air 2020 vs. iPad Pro – billiger und besser?

Das Große erst später?

Aber genau jene Mini-LEDs bringen Probleme mit sich: Sie sind momentan nur schwer lieferbar, wie der in der Regel recht gut informierte Mark Gurman auf Bloomberg berichtet. So werde die neue Technologie erst einmal dem 12,9-Zoll-Modell vorbehalten sein, mit Lieferengpässen sei aber zu rechnen. Unter Umständen werde Apple zwar zwei neue iPad Pro mit 11 Zoll und 12,9 Zoll kommenden Dienstag präsentieren, aber nur das kleinere Modell zeitnah ausliefern können, also noch im April. Das 12,9-Zoll-Tablet könnte erst zu einem späteren Zeitpunkt avisiert werden. Laut des Bloomberg-Berichts hätten  Zulieferer wie Ennostar Inc., General Interface Solution Holding Ltd. und Taiwan Surface Mounting Technology Corp könnten derzeit noch zu wenige Displays mit der neuen Technologie produzieren.

Dass Apple sein iPad Pro dringend aktualisieren muss, steht außer Frage. Seit Mitte September 2020 verkauft der Hersteller die vierte Generation seines iPads Air, das Gerät kommt mit einem deutlich neuerem Chip – A14 statt A12Z im iPad Pro, nur noch durch die Dreifach-Kamera und Lidar-Sensor kann sich das Pro-iPad von dem Air-Modell absetzen. Das iPad Air ist zudem in der Startkonfiguration gleich um 200 Euro billiger, so schafft man wenig Anreize, damit die Kunden zu dem teuren iPad Pro greifen.

iPad Pro 2021 – Ab April mit Mini-LED und Thunderbolt

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