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iPhone 13: Kaum Geräte zum Release wegen Chipknappheit

30.07.2021 | 15:45 Uhr |

Lange konnte Apple die Chipknappheit umgehen, die Verfügbarkeit des iPhone 13 könnte jedoch stark darunter leiden.

Während der Telefonkonferenz zu den Quartalsergebnissen von Apple warnte Luca Maestri, Chief Financial Officer von Apple, dass die Lieferengpässe im Septemberquartal größer sein werden als im Juniquartal. Zu allem Überfluss warnte Maestri, dass die Engpässe im Quartal, das am 30. September endet, "in erster Linie das iPhone betreffen werden". Das bedeutet wahrscheinlich, dass auch das iPhone 13 von den Lieferengpässen betroffen sein wird, wie unsere amerikanischen Macworld-Kollegen berichten.

Bislang hat es Apple wie kaum ein anderes Unternehmen geschafft, die aktuelle Chipknappheit zu umgehen und eine gute Verfügbarkeit der Produkte sicherzustellen. Wir alle wissen, dass es bei neuen iPhones in den Wochen nach der Markteinführung fast immer zu Lieferengpässen kommt, aber werden neue Modelle in diesem Jahr fast unmöglich zu finden sein? Sollte dem so sein, könnte der Marktpreis deutlich ansteigen, da iPhones bei Apple kaum zu bekommen und dafür zu deutlich überhöhten Preisen auf dem Zweitmarkt angeboten würden. Eine ähnliche Entwicklung sehen wir unter anderem auf dem Hardwaremarkt, wo allen voran Grafikkarten für teils das doppelte der UVP auf Ebay und Co. angeboten werden.

Die aktuelle Chipknappheit, die sämtliche Technologiebranchen beeinträchtigt, hat mehrere Ursachen. Neben einem allgemeinen Mangel an Rohstoffen und dem daraus folgenden Anstieg an Kosten ist auch die Corona-Pandemie ein Faktor. Zuliefererbetriebe mussten teils über Monate die Produktion auf ein Minimum herunterfahren.

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