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iPhone 13: Mit Touch ID unter dem Display?

15.03.2021 | 16:34 Uhr | Michael Söldner

Apple könnte bei künftigen iPhones, ähnlich wie Samsung, auf einen Fingerabdrucksensor unter dem Display setzen.

Neuen Gerüchten zufolge soll Apple mit dem iPhone 13 auf einen Sensor für Touch ID unter dem Display setzen. Aktuell kommt zur Freischaltung auf Apple-Smartphones die Gesichtserkennung Face ID zum Einsatz. Hersteller wie Samsung setzen hingegen schon länger auf Fingerabdrucksensoren, die unter dem Bildschirm versteckt sind. Nach Angaben von Bloomberg soll auch Apple bereits mit dieser Technik experimentieren. Ein Grund dafür könnte die aktuelle Coronakrise sein: Da Face ID auf prägnante Gesichtszüge des Nutzers zur Freischaltung baut, funktioniert die Technik nicht mit den derzeit zu tragenden Mund-Nase-Bedeckungen. Den Nutzern bleibt dann nur die Freischaltung über einen Zahlencode. Mit iOS 14.5 will Apple zudem die Freischaltung des iPhones über eine Apple Watch ermöglichen.

Die Technik eines Fingerabdrucksensors, der unter dem Display des Smartphones Platz findet, entwickelt sich indes immer weiter. Ein neues Modell von Qualcomm, welches im Samsung Galaxy S21 verbaut ist, soll bereits 50 Prozent schneller arbeiten als frühere Modelle. Dennoch ist die Freischaltung per Face ID bei Apple-Smartphones meist noch etwas schneller. Dazu kommt, dass der Fingerabdrucksensor bei ausgeschaltetem Display nicht zu erkennen ist. Somit müssen sich Käufer eines neues Smartphones erst an die ungefähre Position des Sensors gewöhnen, um diesen verlässlich zu treffen. Beim iPad Air setzt Apple hingegen auf einen Touch ID-Sensor, der im Einschaltknopf versteckt ist. Dies ist im Vergleich zu Touch ID im klassischen Home-Button aber etwas umständlich. Nach Ansicht des Analysten Ming-Chi Kuo gebe es aktuell auch keine Hinweise darauf, dass Apple auch beim iPhone Touch ID im Einschaltknopf verbauen möchte. Dafür werde  laut Kuo  die Notch kleiner werden, die Akkukapazität steigen und auch ein 120-Hz-Display zum Einsatz kommen.  Bloomberg  geht außerdem davon aus, dass in diesem Jahr nur ein S-Modell des iPhones ohne bahnbrechende Veränderungen in den Handel kommen wird. Der unter dem Bildschirm versteckte Fingerabdrucksensor könnte daher auch noch ein Jahr auf sich warten lassen.

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