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iPhone 13: Orange ist das neue Blau, Lidar für alle

05.04.2021 | 09:00 Uhr | Peter Müller

Immer mehr Spekulationen kreisen um die iPhones des Herbst 2021. Apple wird die Kamera weiter optimieren - und auch an den Farben arbeiten.

In ungefähr einem halben Jahr wird Apple eine neue iPhone-Reihe präsentieren, das dürfte klar sein. Es gibt keine Hinweise auf einen längeren Upgradezyklus, nach dem dem großen Sprung hinsichtlich Design und 5G im vergangenen Jahr sollten 2021 die Neuerungen aber weniger revolutionär sein. So lässt sich heute kaum seriös vorhersagen, ob Apple die neuen Geräte iPhone 13 nennen wird oder es bei iPhone 12s belässt.

Gleichwohl könnte einiges an Neuerungen zusammenkommen, welche die Generation von 2021 selbst für die Käufer attraktiv macht, die vor einem halben Jahr ein neues 12er erstanden haben, alle bisher kursierenden Nachrichten haben wir hier zusammengefasst und eingeordnet: iPhone 13 – Features, Design, Preis: das kommt 2021 .

Der Leaker Max Weinbach nennt nun weitere angebliche Besonderheiten des iPhone 13, respektive des Geräts, das in diesem Jahr auf die 12er-Reihe folgen wird. Für die Pro-Modelle werde Apple das matte Schwarz zurückbringen, in denen es zuletzt das iPhone 7 anbot. Dieses soll deutlich dunkler sein als der aktuelle Grafit-Ton. Ein Überzug aus Edelstahl soll Fingerabdrücke reduzieren helfen. Die Farbpalette der Pro-Modelle wolle Apple angeblich um diesen Ton erweitern, Silber, Gold, Grafit und Pazifikblau sollen bleiben. Ebenso bringt Weinbach ein weiteres Finish ins Gespräch: Orange. Das sei derzeit aber noch etwas unwahrscheinlicher.

Kamera soll weniger herausragen

Mehr noch als an den Farben arbeite Apple an der Kamera-Technik:  Die Kamera werde Apple nicht mehr so weit aus dem Gehäuse herausstehen lassen, komplett flach werde das Modul aber nicht.

Lidar werde bei allen Modellen eingesetzt und soll den Portraitmodus verbessern. Apple arbeite zudem an einer Weiterentwicklung der Bildstabilisierung. Konkret erzählt Weinbach in seiner Youtube-Show " Everthing Apple Pro ":

Der Porträtmodus wird auf den neuen iPhones stark überarbeitet. Er wird sich nun stark auf ein neues Verfahren stützen, das sowohl Daten von den Objektiven als auch von LiDAR kombiniert. LiDAR wird insbesondere für eine deutlich bessere Kantenerkennung genutzt. Dinge wie kleinere Lücken in Straßenschildern sollen nun durch das neue Verfahren erkannt werden. Das passt zum Porträtvideo als Porträtmodus-Überarbeitung, an der Apple für die 2021er iPhones arbeitet.

Weinbach hatte zuletzt ein Always-On-Display für das iPhone 13 prognostiziert, was ähnlich plausibel ist wie die Gedanken zur iPhone-Kamera. Im iPhone 12 Pro Max hatte Apple erstmals einen beweglichen Bildsensor eingebaut, der laut unbestätigter Berichte allen iPhones des Jahrgangs 2021 zur Verfügung gestellt werden soll. Mit einem erneut schnelleren Chip, der weitere Fortschritte bei seinen neuronalen Kernen bringen soll, sind ausgefeiltere Algorithmen denkbar, sodass sich die Optik der Kameras verkürzen könnte, ohne dass die Ergebnisse litten. Weinbachs Prognosen könnten auch nur gut geraten sein, was davon übrig bleibt, zeigt sich in einem halben Jahr.

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