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iPhone 14: Kuo zweifelt an reduzierter Bestellung

04.07.2022 | 12:15 Uhr | Peter Müller

Um ganze zehn Prozent soll Apple seine Bestellungen für das iPhone 14 reduziert haben. Der Analyst Ming-Chi Kuo hält das für übertrieben.

Am Donnerstag letzter Woche hatte die Branchenpublikation Digitimes berichtet, Apple würde die Bestellung des iPhone 14 um zehn Prozent reduzieren, trotz einer hohen erwarteten Nachfrage. Der Grund seien Bestellungen anderer Kunden, die dem Chip-Zulieferer TSMC Schwierigkeiten bereiteten. Dieser erwarte jedoch, dass sich die Lage im Laufe des Jahres verbessere. Die Massenproduktion der neuen iPhones sei angelaufen, aber Apple habe mit der ersten Charge von 90 Millionen Stück zehn Prozent weniger bestellt.

Der Analyst Ming-Chi Kuo bezweifelt jedoch den Wahrheitsgehalt des Berichts. Im Vorfeld eines iPhone-Launches würde Apple seine Bestellungen allenfalls im einstelligen Prozentbereich anpassen, erst wenn der Verkauf begonnen habe und man die Nachfrage richtig abschätzen könne, könnten sich zweistellige Änderungen ergeben. Aber auch in diesem Fall würde Apple das Bestellvolumen nicht einfach reduzieren, sondern zeitlich verzögern.

Kuo sieht indes eine starke Nachfrage nach den iPhone 14 vorwiegend in China - Distributoren müssten in diesem Jahr deutlich mehr Vorkasse bezahlen, um ausreichende Stückzahlen vorrätig zu haben, wenn voraussichtlich Ende September der Verkauf beginnt. Alle Gerüchte und durchgesickerten Informationen zum iPhone 14 finden Sie hier

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