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iPhone 14 mit ungewöhnlichster Notch aller Zeiten

13.01.2022 | 15:30 Uhr | Halyna Kubiv

Bereits mit dem iPhone 13 hat Apple die Kameraaussparung etwas kleiner gemacht. Die Gerüchte werden immer lauter, dass die Notch ganz verschwinden soll.

Apple will seine Notch mit dem kommenden iPhone 14 Pro streichen und das gesamte Internet macht sich Gedanken, wie der Hersteller das Problem mit der Kamera, der Face-ID und den Aussparungen dafür löst. Unsere Einschätzung der möglichen Optionen lesen Sie hier . Nun hat auf diese Frage Ross Young, der recht treffsichere Display-Experte, eine überraschende Antwort: Demnach will sich Apple anscheinend für eine Kombination aus einer länglichen Aussparung (Pill) und einer runden Aussparung (Hole) entscheiden, was auf dem Display wie eine Art auf die Seite gekipptes "i" aussieht. (Ross Young lag bislang mit seinen Vorhersagen zu den Displays der neuen Macbooks Pro 14" und 16" , Pro Motion in den Pro-Modellen des iPhones 13  und den neuen Abmessungen des iPad-Mini-Displays  richtig).

Das neue Design sei laut Ross einzigartig und würde die bereits verbreiteten Pill-Handys von Huawei nicht kopieren. Schließlich müsse Apple in den Aussparungen noch einige Teile des True-Depth-Systems unterbringen, die sich nicht unter das Display einbauen lassen. Apple arbeite zwar an einer Face-ID, deren Bestandteile komplett unter dem Bildschirm funktionieren, die Technologie sei noch nicht ausgereift und für die Massenproduktion bereit . Laut Ross wird Apple in den "i"-Aussparungen die Frontkamera, den Infrarot-Sensor und den Punkt-Projektor des True-Depth-Systems platzieren. Diese Elemente sind funktionieren wohl nicht so gut unter dem Display. 

Diese Elemente wurden in der ersten Generation der True-Depth-Kameras eingebaut.
Vergrößern Diese Elemente wurden in der ersten Generation der True-Depth-Kameras eingebaut.
© Apple

Unsere Meinung: Das "i"-Design von Ross Young sieht gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig aus, deswegen sind wir uns gar nicht sicher, ob dem Experten ein früher Prototyp in die Hände gefallen ist, der vom Apple-Design-Team noch geändert wird. Schließlich ist es erst Mitte Januar, bis zur Massenproduktion des iPhones 14 dauert es noch gut vier bis fünf Monate. Andererseits hat Apple bereits mit der Kerbe im iPhone X eine unkonventionelle Lösung auf den Markt gebracht, die zunächst belächelt, danach mehrfach kopiert wurde. Aktuell ist wohl bei Apple keine Unter-Display-Lösung bereit, sodass das künftige iPhone gar ohne Aussparungen auskommt. So muss sich der Herstelle auf ein Kompromiss einlassen, der wieder für viele Diskussionen in Social Media sorgen wird, egal wie hässlich, schön oder praktisch dieses ausfallen wird. 

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