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iPhone 14 dank besserem 5G-Modem mit längeren Akkuzeiten

22.02.2022 | 18:00 Uhr | Halyna Kubiv

Ein 5G-Modem kann auch viel zu den besseren Akkulaufzeiten beitragen. Apple setzt in iPhone 14 auf einen TSMC-Chip.

Erst gestern haben wir berichtet, dass Apple sein Nachfolgermodell iPhone 14 in einer Produktion testet. So ist es kein Wunder, dass der Hersteller bereits Verträge mit seinen Zulieferern beschließt. So berichtet die taiwanische Branchenzeitung "United Daily News" (via "Macrumors" ), dass Apple die 5G-Modems für das iPhone 14 komplett von TSMC beziehen wird. Beim iPhone 13 lieferte noch Samsung die Mobilfunk-Chips für Apples Smartphone. Die Grundlage für den kommenden Chip lizenziert Apple bei Qualcomm – der Hersteller hat seine Neu-Entwicklung Snapdragon X65 noch Anfang 2021 vorgestellt, somit sollte zum ersten Mal eine Datenübertragung von bis zu 10 Gbit pro Sekunde möglich sein. TSMC fertigt für die Plattform den Radio-Tranceiver, also Sender und Empfänger im einen. Laut eigene Angaben basiert die Fertigung auf dem 7-nm-Verfahren, jedoch von einer neueren Generation. 

TSMC stellt in einem Blogpost die Vorteile seines Chips mit der N6RF-Technologie vor : Der Chip wird die Nachteile ausbügeln, die die ersten 5G-Modem mit sich gebracht hatten. Im Vergleich zu den herkömmlichen LTE-Modems waren sie deutlich größer und stromhungriger, kein Wunder, mussten sie mehr Daten und auf mehreren Frequenzen verarbeiten. Der neue Tranceiver von TSMC wird um ein Drittel kleiner als sein Vorgänger, er wird auch um zwei Drittel stromeffizienter als die letzte Generation. Allein schon die verkleinerte Oberfläche des neuen Modems wird zu den längeren Akkulaufzeiten beitragen, kann doch Apple den gesparten Platz für einen (größeren) Akku nutzen. Dazu wird der Chip noch stromsparender, was sich ebenfalls positiv auf den Akkulaufzeiten auswirkt, selbst wenn der Akku in der gleichen Größe bleibt wie beim Vorgänger iPhone 13. 

Nicht nur beim Mobilfunk wird der neue Modem seine Vorteile haben, laut dem Hersteller, also TSMC, wird der Chip auch Wi-Fi 6E unterstützen, eine Iteration von Wi-Fi 6. Anders als beim 5G-Ausbau, können die deutschen Nutzer von Wi-Fi 6E direkt profitieren, in Deutschland trudeln die ersten Router dafür auf den Markt. 

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