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iPhone 14 könnte mit einem 4-nm-Prozessor kommen

22.11.2020 | 14:39 Uhr | Michael Söldner

Apple könnte bei seinen iPhone-Prozessoren schon bald auf das stromsparende 4-Nanometer-Verfahren umsteigen.

Der im aktuellen iPhone 12 verbaute Chip A14 wird im 5-Nanometer-Verfahren bei TSMC gefertigt. Die im Vergleich zum iPhone 11, welches noch im 7-Nanometer-Verfahren gefertigt wurde, schmalere Strukturbreite sorgt für eine höhere Effizienz und mehr Performance. Doch Apple drängt offenbar auf eine noch kleinere Strukturbreite:  Die Analysten von Trendforce  gehen davon aus, dass Apple in ungefähr zwei Jahren auf das 4-Nanometer-Verfahren umsteigen werde. Schon jetzt ist Apple der einzige Kunde bei TSMC, der Chips im 5-Nanometer-Verfahren fertigen lässt. Neben dem A14-Chip für iPhones wird auch der M1-Chip für Macbooks und Macs Mini in dieser schmalen Strukturbreite gefertigt. Eigentlich sollten diese Kapazitäten bei TSMC für Huawei freigehalten werden, bis US-Sanktionen den Absatz der China-Smartphones deutlich schmälerten.

Spätestens der A16-Chip von Apple soll laut Trendforce im 4-Nanometer-Verfahren gefertigt werden. Wenn Apple seine Entwicklungspolitik fortsetzt, wäre dies im Jahr 2022 der Fall. Auch Qualcomm scheint sich für seine Snapdragon-Chips für das 4-Nanometer-Verfahren von TSMC zu interessieren. Für den im kommenden Jahr erwarteten A15-Chip dürfte Apple auf ein verbessertes 5-Nanometer-Verfahren von TSMC setzen. Dieser dürfte dann das iPhone 13 antreiben und einmal mehr effizienter und leistungsfähiger sein als der aktuelle A14-Chip der iPhone-12-Reihe. 

Wichtig bei CPUs: Die Nanometer-Angabe  

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