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iPhone 5C jetzt auf Vintage-Liste

05.11.2020 | 09:15 Uhr | Halyna Kubiv, Peter Müller

Apple nimmt sein erstes buntes iPhone aus der Liste der aktuellen Geräte, eine Reparatur wird in Einzelfällen möglich.

Update vom 5. November 2020: Mit dem Datum 2. November hat Apple das iPhone 5c auf die Liste seiner Vintage-Produkte gesetzt. Dort landen alle Geräte, die seit fünf Jahren nicht mehr im Handel sind, das iPhone 5C bot sich als günstiges Smartphone von 2013 bis 2015 an. Der Status "Vintage" bedeutet nun, dass sich das iPhone 5C in Apple Stores und bei autorisierten Reparaturbetrieben nur noch dann reparieren lässt, wenn auch Ersatzteile vorhanden sind. Zuletzt hatte Apple das erste iPad Mini und einige Macbooks Pro und Macbooks Air auf die Vintage-Liste gesetzt, Anfang Oktober landete dort der letzte iPod Nano . Der nächste und letzte Schritt ist dann, ein Produkt als "obsolet" zu erklären, dann geht gar nichts mehr.

Meldung vom 7. Oktober 2020: Apple hat sein erstes buntes Smartphone im September 2013 vorgestellt, nach knapp zwei Jahren, im September 2015 verschwand das Plastik-iPhone aus Apples Produktportfolio. So ist es kein Wunder, dass das Modell zum Ende dieses Monats auf der Vintage-Liste von Apple erscheinen wird. Dies zumindest berichtet Macrumors in Bezug auf eine interne E-Mail an die Support-Mitarbeiter.

Der Zeitpunkt ist auf jeden Fall plausibel: Apple erklärt seine Produkte als Vintage , die seit fünf Jahren nicht mehr verkauft wurden, was ja beim iPhone 5C gerade der Fall ist. Bei den Vintage-Produkten ist noch eine Reparatur möglich, wenn die Ersatzteile im jeweiligen Apple Store oder beim autorisierten Service-Provider verfügbar sind. Zu den Vintage-iPhones gehören momentan einige iPhone-4- und alle iPhone-4S-Modelle sowie das iPhone 5, auf wessen Basis Apple das iPhone 5C geschaffen hat.

iPhone 5C war der erste Versuch Apples, ein Mittelklasse-iPhone zu etablieren, was damals nicht so richtig klappte: Das Plastik-iPhone war mit knapp 600 Euro schlicht zu teuer, um preissensitive Kunden zu überzeugen. Mit dem iPhone SE und iPhone SE zweiter Generation hat Apple offenbar alles richtig gemacht: Beim Prozessor lässt sich die SE-Reihe nicht lumpen, nur bei Kamera muss man Abstriche machen. Die aktuellen 466 Euro sehen ebenfalls etwas attraktiver aus als die ursprünglichen 600 €.

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