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iPhone 6 Plus: Der Ursprung von "Bentgate"

29.09.2014 | 10:39 Uhr |

Nach Apples Aussage verbiegt sich das iPhone 6 Plus nur bei extremer Belastung und die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas im ganz normalen Alltag passiert, ist verschwindend gering.

Wie aber konnte es passieren, dass es so viele Meldungen und auch Bilder gibt, auf denen ganz eindeutig verbogene Smartphones von Apple zu sehen sind?
 
Getestet wurde das iPhone 6 Plus von vielen Seiten bereits und dabei stellte sich beispielsweise heraus, dass das neue Smartphone in der grĂ¶ĂŸeren Variante stabiler ist als die Smartphone-Modelle von Apple davor.
 
Seinen Anfang nahm der #Bentgate-Trubel mit demGadget-Blogger Lewis Hisenteger . Mit sehr viel Kraftaufwand war es ihm möglich, das iPhone 6 Plus zu verbiegen und nahm sogleich seine Erkenntnisse in seinem HĂ€rtetest-Video mit auf. Dabei nahm der Blogger nicht einfach das Smartphone zur Hand und „versuchte sein GlĂŒck“. Stattdessen wusste er ganz genau, wo der sogenannte „neuralgische Punkt“ des iPhone 6 Plus zu finden ist, was bedeutet, dass er genau dort ansetzte, wo bei der neuen Smartphone-Generation die schwĂ€chste Stelle ist.

 
Inwiefern diese Praxis von realen Apple-Fans und iPhone-6-Plus-Besitzern mit Absicht nachgemacht wird, bleibt fraglich. Fest steht, dass ein iPhone (und auch jedes andere Smartphone dieser GrĂ¶ĂŸe) natĂŒrlich nicht dafĂŒr gedacht ist, um es in der hinteren Hosentasche zu tragen und sich dann stundenlang hinzusetzen. Auch ist es nicht dafĂŒr gedacht, am schwĂ€chsten Punkt mal gezielt eine massive Krafteinwirkung einzusetzen oder gar andere „Spielchen“ damit zu treiben.
 
Genau aus diesem Grund bietet Apple den kostenfreien Austausch der iPhone-6-GerÀte auch nur an, wenn das Personal des Apple Store bei der Inspektion des GerÀtes feststellt, dass es wirklich ohne bewusstes und eindeutiges Verschulden des Nutzers zum Schaden kam.
 

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