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iPhone SE: So funktioniert der Portrait-Modus

28.04.2020 | 08:13 Uhr | Peter Müller

Räume erfassen, mit nur einem Objektiv, einem kleinen Sensor und ohne Lidar? Das geht – aber mit Einschränkungen.

Das iPhone SE kann Portraitaufnahmen mit verschwimmenden Hintergrund (Bokeh) erstellen, und das mit nur einem Objektiv und einem zum Vergleich zu DSLRs kleinen Sensor. Wie letzte Woche schon iFixit dargelegt hat, verwendet das iPhone SE die gleiche Optik wie das iPhone 8, das eben nicht in der Lage war, 3D-Bilder aus 2D-Aufnahmen zu generieren. Ben Sandowsky, Entwickler der Fotosoftware Halide, erklärt ausführlich , wie das funktioniert.

Während bereits das iPhone XR mit seinem einzigen Objektiv in der Lage war, mit seiner Hardware Tiefeninformationen zu gewinnen, setzt das iPhone SE komplett auf Software. Das geschehe konkret mit "Single Image Monocular Depth Estimation", die Algorithmen der Kamera raten also, was sie vor der Linse hat und wie weit die Person entfernt ist. Denn anders als bei echten Bokeh-Effekten funktioniert das Portrait nur mit Menschen – dann aber selbst mit Bildern von ihnen, etwa auf einem Monitor.

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