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iPhone-Verkaufszahlen übertreffen Vorhersagen

01.10.2019 | 13:21 Uhr | Peter Müller/Kris Wallburg

Das iPhone 11 verkauft sich besser, als viele Analysten erwartet haben. Aber auch das reduzierte iPhone XR kurbelt die Verkaufszahlen an.

Der iPhone-Jahrgang 2019 läuft ganz gut an und das um 150 Dollar reduzierte iPhone XR aus dem Vorjahr schiebt zusätzlich. So zeigen sich Analysten optimistisch und setzen ihre Prognosen für die Verkaufszahlen hoch. Appleinsider berichtete: Die Marktbeobachter von Cowen rechnen für das Septemberquartal nun mit 47 Millionen produzierten Geräten, etwas weniger als vor einem Jahr aber über der bisherigen Vorhersage von 44 Millionen Stück. 68 Prozent davon oder 32 Millionen Stück seien Geräte der neuesten Generation gewesen.

Ach JP Morgan hat seine Prognose nach oben korrigiert, um eine Million für dritte Quartal und um drei Millionen für das vierte Quartal.

Im Dezemberquartal werde Apple wie im Vorjahr 65 Millionen iPhones produzieren, 72 Prozent werden dabei auf die neue Generation entfallen. Doch stelle man sich bei Apple vor allem darauf ein, in den kommenden beiden Jahren im Zusammenhang mit dem Umstieg auf 5G wieder deutlich mehr Geräte zu verkaufen. JP Morgan rechnet etwa mit 198 Millionen iPhones im Jahr 2020, im Jahr darauf werden es wieder 200 Millionen sein.

iPhone 11 im Macwelt-Preisvergleich

Cowen sieht den weiteren Verlauf des Konflikts zwischen der USA und China ausschlaggebend für den Erfolg Apples auf dem chinesischen Markt. Denn der andauernde Handelsstreit, der schon dem chinesischen Konzern Huawei große Probleme bereitet, könnte sich auch auf die Konsumentenstimmung gegenüber Apple-Produkten auswirken. Marktforscher haben bereits herausgefunden, dass die Chinesen aus Patriotismus und als Reaktion auf die wirtschaftlichen Angriffe der USA zunehmend Produkte kaufen, die auch in China produziert werden.

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