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iPhone, iMac, iPod: Dafür steht das "i" in dem Namen

01.09.2020 | 13:15 Uhr | Halyna Kubiv

Ein "I" in Apple Produkten hat eine bestimmte Bedeutung, sogar mehrere. Steve Jobs hat dies auf einer Keynote erklärt.

Mehrere Produktlinien von Apple haben ein gleiches Namensschema – ein I gefolgt von der generischen Bezeichnung der Produktkategorie. So gibt es ein iPhone, ein iPad, ein iPod, einen iMac, eine iCloud, das iOS, iMessage, es gab mal iPhoto und iWeb, iDVD, iTunes etc. Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Doch das I im Namen der Produkte hat eine Bedeutung. Als erstes führte ein Consumer-Produkt das Anfangs-I in den Namen: der iMac. Das war das erste Produkt, das Apple nach der Rückkehr von Steve Jobs auf den Markt gebracht hat. Bei der Vorstellung 1998 hatte der neue-alte CEO erklärt, man hatte den neuen Rechner vor allem an eine Anforderung der Nutzer angepasst – einen schnellen Zugang zum Internet. Dieses Anfangs-I wanderte direkt in den Namen von iMac, dazu hat Jobs eine ganze Liste von zusätzlichen Bedeutungen aufgestellt: Neben "Internet" waren noch "Individual", "Instruct" (Lehren), "Inform" und "Inspire" dabei.

Keynote-Vorstellung von iMac 1998.
Vergrößern Keynote-Vorstellung von iMac 1998.
© Apple

Mit dem iMac angefangen hat Apple den damals verbreiteten Trend zu Binnenversalien in den Produktnamen fortgeführt. Es gab schon mal davor Firmen wie MasterCard und CompuServe, die eine Binnenversalie in dem Namen hatten, mit I bei Apple und mit E wie bei eBay und eBox begann eine ganze Ära an Firmen und Produkten, die irgendetwas mit Internet oder IT gehabt haben.

Aktuell nennt Apple seine neuen Produkte immer seltener mit dem Anfangs-I, die Tradition der Binnenversalie hat die Firma aber beibehalten: HomePod, EarPods, AirPods, gar MacBook schreiben sich offiziell mit der Binnenversalie. Einige neue Produkte fangen einfach mit Apple an: Apple Watch, Apple Pencil, Apple Music, Apple Pay oder Apple TV sind ein paar aktuelle Beispiele. Wenn sich die Gerüchte bewahrheiten, bringt Apple im Herbst einen Standortstracker namens AirTag oder AirTags auf den Markt.

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