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iPhoto ist mehr als eine Datenbank

23.12.2006 | 09:00 Uhr

iPhoto ist mehr als eine Datenbank

Workshop: Bilder ohne Zusatzsoftware retuschieren

Wer Bilder am Mac sammeln oder nachbearbeiten will, findet ein breites Softwareangebot: Es reicht von einer Auswahl an gĂŒnstiger Shareware ĂŒber die kostenlosen Dreingaben der Hersteller von Digitalkameras und Scannern bis hin zu teurer Spezialsoftware zur Archivierung und Bildbearbeitung. iPhoto 5 respektive 6 hat Apple im Laufe der Jahre soweit ergĂ€nzt hat, dass man damit Bilder retuschieren und nicht nur archivieren kann.

Von Nikolaus Netzer (20.12.2006)

UnabhĂ€ngig davon wie iPhoto auf den Rechner gekommen ist, es mischt sich in den Arbeitsfluss der Bildbetrachtung und Sortierung ein. In der Grundeinstellung startet iPhoto automatisch, wenn eine Digitalkamera angeschlossen wird und lĂ€dt den Inhalt der Speicherkarte in die Bibliothek. Die Voreinstellung dafĂŒr legt man interessanter Weise im Programm „Digitale Bilder“ fest. Dort kann man ĂŒber „Digitale Bilder > Einstellungen“ entscheiden, ob statt iPhoto ein anderes Programm das Einlesen ĂŒbernehmen soll.

iPhoto 6 importiert bevorzugt Bilder in den Formaten JPEG, TIFF und Raw (iPhoto 5 fehlt der Importfilter fĂŒr Raw-Fotos). Eine Besonderheit bietet iPhoto beim Raw-Format: Man kann nach dem Import und nach einer VerĂ€nderung eine TIFF-Kopie des Bildes ablegen, was den Zugriff mit anderer Software vereinfacht, die Datenmenge aber zĂŒgig wachsen lĂ€sst.

Das iPhoto-Fenster teilt sich beim Start in zwei Bereiche: Links sieht man die Bildquellen und den Begriff „Fotoarchiv“, hinter dem sich alle Fotos verbergen. Hier sortiert man die Bilder und erstellt eigene Kriterien und Ordner. Bis zu 250 000 Bilder lassen sich in der Version 6 handhaben – vorausgesetzt man sitzt an einem halbwegs aktuellen Mac mit 1 GB oder mehr Arbeitsspeicher. Mit ei-nem Mausklick auf ein entsprechendes Verzeichnis in der linken Spalte prĂ€sentiert sich dessen Inhalt rechts daneben im Vorschaubereich. Ein ganz unten in der Leiste sitzender Schieberegler variiert die GrĂ¶ĂŸe der Vorschau. Erst ein Doppelklick auf ein Bild (oder auf den Knopf „Bearbeiten“) macht die Bearbeitungsmöglichkeiten sichtbar.

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